Monate: Januar 2017

Verkehrsregeln

Wer sich im deutschen Straßenverkehr zurechtfindet wird auch auf Kos keine Probleme haben. Die Straßen sind teilweise etwas schmaler, jedoch ist die Hauptstraße die Kos und Kefalos miteinander verbindet, so breit, dass sie zwar einspurig verläuft, teils aber dreispurig genutzt wird. Die Ortsschilder sind sowohl in griechischer als auch in lateinischer Sprache, hängen aber etwas tiefer als in Deutschland, also in Brusthöhe 😉 Falls man mal eine Abzweigung verpasst hat, hat man genügend Möglichkeiten wieder umzudrehen. Richtig verfahren kann man sich nicht. Auch ein Navi ist somit eigentlich unnötig. Höchstgeschwindigkeit ist 70 km/h außerhalb der Ortschaften. 40km/h innerhalb der Ortschaften. Alkoholgrenze liegt 0,5% bei Autos und bei Zweiräder 0,0% Die Verkehrsregeln im Kreisverkehr sind umgekehrt wie in Deutschland: Wer in den Kreisverkehr reinfährt hat Vorfahrt – also gilt dort die schlichte rechts vor links Regelung. Es gibt keine fest installierten Radarstationen, jedoch werden häufiger Geschwindigkeits-, Fahrzeug- oder Alkoholkontrollen durchgeführt. Strafzettel müssen bezahlt werden! Auch wenn sonst die Uhren hier etwas langsamer ticken, aber beim Geld eintreiben sind die Griechen schnell 😉 sehr schnell. Tankstellen gibt …

Kos ist doch überschwemmt von Flüchtlingen, oder doch nicht?

Kos, eine kleine und doch vielfältige griechische Insel inmitten der Ägäis, umgeben vom türkischen Festland und weiteren griechischen Inseln: Und genau diese zentrale Lage machte Kos 2015 weltweit bekannt und hatte verheerende Ausmaße. Durch die Nähe zur türkischen Küste war Kos die 1. Station der Flüchtlinge, die mit Schlauchbooten von Bodrum hier ankamen um von hier aus in Richtung Nordeuropa weiter zu ziehen. Die Insel war mit diesem Flüchtlingsstrom völlig überfordert und hatte keine Unterkunftsmöglichkeiten. Viele negativen Presseberichte (die entsprachen meistens nicht mal der Wahrheit), hatten zur Folge, dass die Buchungen sehr einbrachen, und sich auch im Jahr 2016 Jahr noch nicht erholten. Tragisch für die Bevölkerung der Insel, da der Tourismus die Haupteinnahmequelle ist. Inzwischen hat sich die Situation sehr beruhigt, die Flüchtlinge sind in einem Hotspot in der Nähe von Pyli untergebracht und man kann nur hoffen, dass Kos 2017 wieder zu einem beliebten Ferienziel wird.  

Mietwagen

Eines erstmal vorweg, generell ist es sehr einfach sich auf der Insel zurechtzufinden, bei einer knappen Gesamtlänge von ca. 50 km und einer Hauptstraße kann man auch getrost auf ein Navi verzichten 😉 Und noch weitere gute Nachrichten: Fast alle Autovermietungen haben eine Vollkasko-Versicherung (allerdings mit unterschiedlich hoher Deckungssumme). Es gibt selten wirklich schwerwiegende Autounfälle auf der Insel. (im Gegensatz zu Quad- und Rollerunfällen – dazu mehr hier) Vorort gibt es Autovermietungen wie Sand am Meer: Fast jede Hotelrezeption vermietet Autos oder hat eine Vertretung der Autovermietung im Hotel. Viele lokale Anbieter in den Orten. Verträge sind meistens in englisch. Jedoch gibt es große Unterschiede beim Alter bzw. Zustand des Autos: Manche Autos stammen noch aus einer anderen Zeit-Ära 🙂 Ausgelatschte Bremsen oder Kupplungen, nicht schließende Türen, nicht funktionstüchtige Gurte oder eine bewegungsunfähige Tankuhr, sind nur ein paar Mängel die mir so spontan einfallen. Günstig ist nicht immer gut. Für die Sicherheit lohnt es sich ein paar Euro mehr zu investieren. Die Mietdauer bei einem Tag ist oft nur 12 Stunden. (morgens Anlieferung, abends wieder …

Aussicht vom Bergkamm Richtung Zia

Jeep Safari

Ich bekomme immer viel Besuch von meinen Freunden, für mich immer die perfekte Gelegenheit mich an meinem einzigen freien Tag in der Woche aufzuraffen um ein neues Abenteuer zu erleben: Wie man sieht unsere Jeep Safari hat sich definitiv gelohnt. Die Strecke ist wirklich nur mit dem Jeep zu bewältigen nicht mit einem geländeuntauglichen Fahrzeug wie Quad oder Roller. Zwischen Kos Stadt und Zia ist die Strecke sehr holprig und nicht unbedingt für Kleinkinder oder Rückengeschädigte zu empfehlen. Wir hatten einen „Bandscheibenvorfall“ dabei, der ziemlich gejammert hat. Von Psalidi aus ging es über den Bergkamm auf die andere Seite zu Ag. Zacharias und St. Irini. Ag. Zacharias ist ein kleines Kloster, das jedoch bei unserem Trip geschlossen hatte. Fast überflüssig zu erwähnen, dass man am Strand alleine ist. Kiesiger Strand mit glasklarem Wasser. Absolut einladend für eine kurze Erfrischung. Über den Bergkamm ging es weiter nach Zia: und von dort aus dann in den Pfauenwald Plaka. Vom Hunger getrieben fuhren wir direkt weiter nach Limionas. Limionas, eine einsam gelegene Fischtaverne an einer kleinen Sandbucht und …