Alle Artikel in: Allgemein

Wissenswertes rundum die Insel

eingelagerte Sonnenschirme der Hotels über den Winter

Saisonanfang auf Kos

Die Winterpause ist vorbei- die 1. Charterflüge landeten schon Ende März. Allerdings öffnen die meisten Hotels, Geschäfte und Restaurants erst Ende April: Saisonanfang auf Kos 2018. Ich habe es schon mal in einem anderen Artikel erwähnt, aber Kos ist wie alle anderen griechischen Insel ausschließlich eine Sommer Destination. Und wird nur von Ende April bis Ende Oktober direkt angeflogen. Im November schließen dann 99% der Hotelanlagen, in Touristenorten wie Tigaki, Marmari oder Zia schließen alle Geschäfte.  Aber keine Angst, nicht alles macht dicht. Wir und  die restlichen ca. 33.000 Einwohner leben ja auch im Winter hier. Nur es ist jedes Jahr auf ein Neues sehr ungewohnt, wenn schlagartig alle Hotels und Geschäfte schließen. Es sind kaum noch Autos auf der Straße, sobald der letzte Charterflug die Insel verlässt. Im Frühjahr dann umgekehrt, wenn die ersten Touristen im Auto wieder über die Straßen schleichen.  Immer wieder ein Highlight: Die Socken in den Sandalen 😉 Und bis der erste Flieger im Frühjahr landet,  könnte ja alles vorbereitet sein. Die Griechen hatten ja immerhin 6 Monate Zeit…. aber …

6 Tage nach dem Beben

Hier nochmals wie versprochen ein kleines Update: 6 Tage sind seit dem Seebeben vergangen und alles geht inzwischen seinen normalen Gang. Es gibt immer noch messbare Nachbeben, jedoch haben die meisten meiner Freunde noch ich oder Familie davon was mitbekommen. Laut der lokalen Nachrichten sind ca. 30 Häuser schwer vom Erdbeben beschädigt und unbewohnbar, jedoch ist keiner obdachlos, sondern alle bei Freunden oder Familie untergekommen. Zwei Hotels wurden geschlossen (Continental Palace und Saint Constantine). Die Renovierungs- und Aufbauarbeiten haben begonnen und somit  ist inzwischen einiges abgesperrt. Touristen bummeln durch die Stadt und leider auch hier wieder festzustellen, dass die meisten das Objektiv auf die minimale Zerstörung gerichtet haben, anstatt sich an dem Erhaltenen zu erfreuen. Einige Ausgrabungen sind ja schon mehr als 2000 Jahre alt und haben das Beben ohne Schäden überstanden. Unser Minizug und größtes Verkehrshindernis für uns Einheimische fährt wieder 🙂 Die Ausflugsboote zu den umliegenden Buchten und Inseln laufen wieder aus (trotz verschobener Bodenplatten). Auch die Ausflüge in die Türkei finden statt, wenn auch von der anderen Seite des Hafens. Lediglich die …

Kos – 36 Stunden nach dem Beben

Eigentlich wollte ich ja keinen aktuellen Artikel über das Erdbeben schreiben, sondern später einen Beitrag über den Aufbau und die Rekonstruktion einiger Gebäude und Monumente. Aber nachdem die Medien wieder Mist erzählen, viele Gäste auch den Fokus nur auf das Schlechte und Zerstörte legen, doch nun hier ein paar klärende Worte: Es ist richtig, die Erde hat gewackelt, und zwar richtig. Ich wohne oberhalb von Kos Stadt, nur wenige Meter Luftlinie vom Asklepion entfernt. Auch ich bin sehr erschrocken und voller Panik zu meiner Tochter ins Zimmer gerannt und nachdem wir nach einem kurzen „Hauscheck“  keine großen Schäden feststellen konnten , haben wir uns natürlich sofort bei Freunden nach deren Wohlbefinden erkundigt. Die restliche Nacht war kurz, da des immer noch Nachbeben gab und man ja auch nicht weiß, ob es nochmals zu einem gewaltigen „Ruckeln“ kommt. Schon nachts wurde bekannt, dass das Dach einer Bar einstürzte, zwei Menschen dadurch starben, einige Gebäude beschädigt wurden und das Minarett einstürzte. Auch war das Meer kurzweilig durch das Erdbeben aufgewühlt und viele Einwohner von Kos Stadt fuhren …

Herzlich willkommen auf Kosblogger

Kos-für mein Empfinden ein ganz besonderes Fleckchen auf unserem Planeten. Mit einer knappen Gesamtlänge von fünfzig Kilometern und 30.000 Einwohnern ist die Insel überschaubar und bietet dennoch große Flächen von unberührter Natur, versteckte einsame Sandstrände und viel an Geschichte und Kultur. Ein idealer Fleck auf der Weltkarte, um als Familie, Paar, oder auch als Single einen perfekten Urlaub zu verbringen.

Verkehrsregeln

Wer sich im deutschen Straßenverkehr zurechtfindet wird auch auf Kos keine Probleme haben. Die Straßen sind teilweise etwas schmaler, jedoch ist die Hauptstraße die Kos und Kefalos miteinander verbindet, so breit, dass sie zwar einspurig verläuft, teils aber dreispurig genutzt wird. Die Ortsschilder sind sowohl in griechischer als auch in lateinischer Sprache, hängen aber etwas tiefer als in Deutschland, also in Brusthöhe 😉 Falls man mal eine Abzweigung verpasst hat, hat man genügend Möglichkeiten wieder umzudrehen. Richtig verfahren kann man sich nicht. Auch ein Navi ist somit eigentlich unnötig. Höchstgeschwindigkeit ist 70 km/h außerhalb der Ortschaften. 40km/h innerhalb der Ortschaften. Alkoholgrenze liegt 0,5% bei Autos und bei Zweiräder 0,0% Die Verkehrsregeln im Kreisverkehr sind umgekehrt wie in Deutschland: Wer in den Kreisverkehr reinfährt hat Vorfahrt – also gilt dort die schlichte rechts vor links Regelung. Es gibt keine fest installierten Radarstationen, jedoch werden häufiger Geschwindigkeits-, Fahrzeug- oder Alkoholkontrollen durchgeführt. Strafzettel müssen bezahlt werden! Auch wenn sonst die Uhren hier etwas langsamer ticken, aber beim Geld eintreiben sind die Griechen schnell 😉 sehr schnell. Tankstellen gibt …

Kos ist doch überschwemmt von Flüchtlingen, oder doch nicht?

Kos, eine kleine und doch vielfältige griechische Insel inmitten der Ägäis, umgeben vom türkischen Festland und weiteren griechischen Inseln: Und genau diese zentrale Lage machte Kos 2015 weltweit bekannt und hatte verheerende Ausmaße. Durch die Nähe zur türkischen Küste war Kos die 1. Station der Flüchtlinge, die mit Schlauchbooten von Bodrum hier ankamen um von hier aus in Richtung Nordeuropa weiter zu ziehen. Die Insel war mit diesem Flüchtlingsstrom völlig überfordert und hatte keine Unterkunftsmöglichkeiten. Viele negativen Presseberichte (die entsprachen meistens nicht mal der Wahrheit), hatten zur Folge, dass die Buchungen sehr einbrachen, und sich auch im Jahr 2016 Jahr noch nicht erholten. Tragisch für die Bevölkerung der Insel, da der Tourismus die Haupteinnahmequelle ist. Inzwischen hat sich die Situation sehr beruhigt, die Flüchtlinge sind in einem Hotspot in der Nähe von Pyli untergebracht und man kann nur hoffen, dass Kos 2017 wieder zu einem beliebten Ferienziel wird.  

Mietwagen

Eines erstmal vorweg, generell ist es sehr einfach sich auf der Insel zurechtzufinden, bei einer knappen Gesamtlänge von ca. 50 km und einer Hauptstraße kann man auch getrost auf ein Navi verzichten 😉 Und noch weitere gute Nachrichten: Fast alle Autovermietungen haben eine Vollkasko-Versicherung (allerdings mit unterschiedlich hoher Deckungssumme). Es gibt selten wirklich schwerwiegende Autounfälle auf der Insel. (im Gegensatz zu Quad- und Rollerunfällen – dazu mehr hier) Vorort gibt es Autovermietungen wie Sand am Meer: Fast jede Hotelrezeption vermietet Autos oder hat eine Vertretung der Autovermietung im Hotel. Viele lokale Anbieter in den Orten. Verträge sind meistens in englisch. Jedoch gibt es große Unterschiede beim Alter bzw. Zustand des Autos: Manche Autos stammen noch aus einer anderen Zeit-Ära 🙂 Ausgelatschte Bremsen oder Kupplungen, nicht schließende Türen, nicht funktionstüchtige Gurte oder eine bewegungsunfähige Tankuhr, sind nur ein paar Mängel die mir so spontan einfallen. Günstig ist nicht immer gut. Für die Sicherheit lohnt es sich ein paar Euro mehr zu investieren. Die Mietdauer bei einem Tag ist oft nur 12 Stunden. (morgens Anlieferung, abends wieder …

Fortbewegungsmittel

Mit dem Fahrrad: Der Norden der Insel ist flach, in Kos Stadt gibt es viele Fahrradwege und man kann von Kos Stadt parallel zur Hauptstraße am Meer entlang nach Tigaki und Marmari zu den schönen Sandstränden fahren. Von Marmari aus muss man jedoch auf die stark befahrene Hauptstraße ausweichen. Richtung Zia, Antimahia, Kardamena und Kefalos ist es dann recht bergig und bei sommerlichen Temperaturen dann doch sehr anstrengend. Natürlich gibt es auch Mountain Bikes zu mieten, ebenso geführte Touren durch die „Pampa“ der Insel und der Nachbarinseln. Quads/Roller: Ich finde es immer schon fast ein wenig wahnsinnig, wenn sich die Touristen ohne jegliche Fahrpraxis hier einen Roller, ein Quad oder ein Buggy mieten. Auch meine Freunde die mich regelmäßig aus Deutschland besuchen, erhalten von mir ein Quad-, Rolle-r oder Buggy-Fahrverbot. Zuviel Unfälle mit fatalen Folgen habe ich leider schon miterlebt. Die Ursachen sind meist Unerfahrenheit der Touristen, starke Seitenwinde, rutschige Straßen aufgrund von Sand als auch aufgeweichtem Teer durch die Hitze. Und natürlich auch durch Fremdverschulden. Bei vielen Vermietungen ist auch der entstandene Schaden am …