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Wanderung zu den Asklepion Wasserfällen

Ein Tipp unter dem Motto Kultur, Natur und kulinarische Köstlichkeiten 🙂
Ein wunderschöner Spaziergang oder auch eine Wanderung zu den Wasserfällen, die versteckt hinter dem Asklepion liegen. Die Wasserfälle entstehen durch den Regen im Winter und versiegen dann auch meistens ab Juni wieder. Daher leider nur den Gästen im Frühjahr vorbehalten.
Der Ausgangspunkt zu der Wanderung befindet sich nur wenige hundert Meter nach der Ausgrabungsstätte:
direkt an der Brücke und der verfallenen Wassermühle. Somit kann man einen Besuch im Asklepion mit anschließendem Spaziergang problemlos verbinden.
(Öffnungszeiten des Asklepions täglich außer montags von 08.00 – 19.00 Uhr)

 

 

Der Fluss Zeioula fließt hier durch die unberührte Natur und ist der Ausschlag für eine recht ungewöhnliche Landschaft auf Kos.
Um zum Flussbett zu kommen müsst ihr erst durch das Gatter und dann dem Mini Pfad folgen. (Bitte das Gatter wieder schließen, nicht dass der Schäfer seine Herde suchen muss.)

Auf der anderen Seite des Flusses dann bis zur Mauer zur alten Wassermühle laufen.
Dann könnt ihr einfach am Flussbett entlanglaufen, wir haben mehrmals die Seiten gewechselt, – sind praktisch von einer Seite auf die andere gehüpft.
Der Fluss ist so schmal, dass man ihn mit einem großen Schritt überqueren kann, an breiteren Stellen gibt es immer einen großen Stein den man als „Hüpfhilfestellung“ benutzen kann.
Nach ca. 15 Minuten erreicht ihr den abgebildeten Wasserfall an der Staumauer mit einer verfallenen Wassermühle.

 

Wasserfall3

Danach könnt ihr entweder zum Ausgangspunkt zurückkehren oder das ganze zu einer Wanderung ausdehnen und dem Fluss (gefühlt) endlos folgen- ihr findet immer wieder kleine Wasserfälle, zerklüftete Felsen, wilde Natur und noch zwei weitere verfallene Wassermühlen.  Zum tierischen Unterhaltungswert tragen einige griechische Landschildkröten bei.

Collage

Flussverlauf

Flussverlauf

Bitte beachtet, dass dies keine Rundwanderung ist, – ihr müsst die gleiche Strecke wieder zurück. Wir sind auf dem Rückweg dann oberhalb des Flusses durch die Büsche gelaufen (lange Hosen tragen, sonst seid ihr nachher völlig zerkratzt).

Bitte nur mit festem Schuhwerk in Angriff nehmen, Turnschuhe reichen aber völlig aus.
Auf der Strecke gibt es kaum Schatten, nehmt ausreichend Wasser und Sonnenschutz mit.
Als kleine Belohnung für die körperliche Ertüchtigung könnt ihr in Platani in einer der traditionellen Tavernen auf dem Dorfplatz leckere griechisch-türkische Vorspeisen genießen. Ganz ohne schlechtes Gewissen 😉

4 Kommentare

  1. Susanna Hill sagt

    Tja, da gibt es doch tatsächlich noch unentdeckte Schätze. Also geht es im Mai gleich da hin. Danke Anja.

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