Monate: Januar 2017

Verkehrsregeln

Last Updated on März 13, 2020 by Anja aktualisiert Februar 2020 Wer sich im deutschen Straßenverkehr zurechtfindet, wird auch auf Kos keine Probleme haben. Die Verkehrsregeln sind fast identisch, aber eben nur fast. Die Straßen sind teilweise etwas schmaler, jedoch ist die Hauptstraße die Kos und Kefalos miteinander verbindet, so breit, dass sie zwar einspurig verläuft, teils aber dreispurig genutzt wird. Die Ortsschilder sind sowohl in griechischer als auch in lateinischer Sprache, hängen aber etwas tiefer als in Deutschland, also in Brusthöhe 😉 Falls man mal eine Abzweigung verpasst hat, hat man genügend Möglichkeiten wieder umzudrehen. Richtig verfahren kann man sich nicht. Auch ein Navi ist somit eigentlich unnötig. Zu beachten: Höchstgeschwindigkeit ist 70 km/h außerhalb der Ortschaften. 40km/h innerhalb der Ortschaften. Alkoholgrenze liegt 0,5% bei Autos und bei Zweiräder 0,0% Die wichtigste Änderung der Verkehrsregeln ist die im Kreisverkehr: Wer in den Kreisverkehr reinfährt hat Vorfahrt – also gilt dort die schlichte rechts vor links Regelung (außer in dem Kreisverkehr kurz vor Kos und in Kos Stadt, da wird die Regelung durch Stopschilder aufgehoben.) …

Flüchtlinge, Jacke am Strand

Kos ist doch überschwemmt von Flüchtlingen, oder doch nicht?

Last Updated on April 13, 2020 by Anja*aktualisiert April 2o20 Flüchtlinge auf Kos Kos, eine kleine und doch vielfältige griechische Insel inmitten der Ägäis, umgeben vom türkischen Festland und weiteren griechischen Inseln: Und genau diese zentrale Lage machte Kos 2015 weltweit bekannt und hatte verheerende Ausmaße. Durch die Nähe zur türkischen Küste war Kos die 1. Station der Flüchtlinge, die mit Schlauchbooten von Bodrum hier ankamen, um von hier aus in Richtung Nordeuropa weiterzuziehen. 2015 kamen unerwartet und fast täglich Hunderte von Flüchtlingen an. Die Insel war mit diesem Flüchtlingsstrom völlig überfordert und hatte keine Unterkunftsmöglichkeiten. So campierten in Kos Stadt am Ufer die Emigranten in kleinen Zelten oder schliefen ohne Schutz auf den Bürgersteigen. Die Bilder gingen damals um die Welt. Dazu kamen viele negativen Presseberichte (die entsprachen meistens nicht mal der Wahrheit), hatten zur Folge, dass die Buchungen sehr einbrachen, und sich auch im Jahr 2016 Jahr noch nicht erholten, dabei wurde schon im Jahr 2015 ein Hot Spot im Bergdorf Pyli errichtet. Viele europäische Organisationen haben aktive Hilfe geleistet. Es gab Lager …