Monate: Juni 2018

Holtzschild mit Strandangabe

Dolphin Bay – (fast noch) ein Geheimtipp

Mastihari ist ja mein persönlicher Lieblingsort, für mich der Küstenort mit am meisten Flair. Aber Dolphin Bay gehört eigentlich zu gar keinem Ort, sondern liegt in der Einöde mitten in der Pampa. Eigentlich nicht schwer zu finden, wenn man weiß wo es ist: https://goo.gl/maps/YqV8CBh223x Idyllischer geht es fast nicht mehr, und eigentlich war das Dolphin Bay so wie es heute ist gar nicht geplant: In den Achtziger hat Dimitris das Land gekauft, um darauf ein kleines chices Hotel zu bauen. Leider hat ihm die griechische Bürokratie einen Strich durch die Rechnung gemacht und ihm aus unerfindlichen Gründen keine Baugenehmigung erteilt. Frustriert eröffnete er eine Bar, die er aber nach ein paar Jahren wieder aufgab. Viele Jahre verbrachte Dimitris dann in Thessalonki bevor er 2012 wieder nach Kos zurückkehrte. Das Dolphin Bay war in desolatem Zustand, die Einrichtungen mutwillig zerstört oder nicht mehr vorhanden. Selbst die Toiletten gab es nicht mehr. Trotzdem wagte er mit seinem Bruder einen Neustart. Mit viel Arbeit und wenig finanziellen Mitteln wurde die Taverne 2014 neu eröffnet. Abgesehen von der Lage …

Aussicht in Haihoutes

Das verlassene Dorf Haihoutes

Haihoutes kennt ihr vielleicht schon von meinen persönlichen Top 10!  Ihr findet es auf dem Weg vom Asklepion nach Zia. Nur wenige Kilometer vor Zia seht ihr eine Abzweigung. Der witzige Name stammt eventuell ab von der Haihoudes Familie, den ersten Bewohner des verlassenen Dorfes. Haihout heißt Armenier.  Viele der Armenier haben sich während der türkischen Besetzung dort niedergelassen. 1821 gab es hier ungefähr 35 Häuser umgeben von Oliven Hainen und Weinbergen.  Im 2. Weltkrieg flohen viele Einwohner von Kos Stadt nach Haihoutes. Die Einwohnerzahl vervielfachte sich.  Aufgrund dessen wurde eine Schule gegründet. 1959 gab es 40 Schüler, die in dem niedlichen, kleinen Dörfchen die Schulbank drückten. In den 60er zogen allerdings viele der Bewohner, wegen der mangelnden Infrastruktur, wieder zurück in die Stadt. In den 80er war das Dörfchen schon fast komplett verlassen und im Jahre  2007 verließ der letzte Bewohner Haihoutes. Was kam dann? Bis 2012 war das Dorf unbewohnt und glich einer kleinen Geisterstadt. Bis Alexis und Maria kamen!  Alexis, ursprünglich aus Athen, hatte die Idee dem verlassenen Ort neues Leben einzuhauchen. …

Mylotopi in Kefalos

Manchmal denke ich ja, bald gehen mir die Themen für den Blog aus, aber dann gibt es doch immer wieder neue Dinge zu entdecken: so auch nun Mylotopi in Kefalos. Ich lebe ja in Kos Stadt und für jeden Koer ist es eine halbe Weltreise von Kos Stadt nach Kefalos zu “reisen”. Das ist soweit, dass man sich fast ein Vesper einpacken muss oder zumindest ein Zwischenstopp einlegen sollte 😉