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Menschen, die zu meinem Leben und Kos dazu gehören

goldBird WorkshoP

Heute bin ich mal in Kardamena unterwegs und besuche den Goldbird Workshop von Paulina. Ich habe ja eine  ganz besondere Beziehung zu Kardamena: Meine 1. Saison als Reiseleitung auf der Insel im Jahre 1993 wohnte ich in Antimahia und betreute die Hotels in Kardamena mit Mofa. Beide Strandausläufer vom Norida Hotel bis zum Lakitira düste ich mit Hund und dauergewelltem Haar im Wind 🙂 die Küstenstraße entlang und traf mich abends mit Freunden in Kardamena. Somit ist mir der Ort sehr vertraut und ich fand ihn nie so wirklich sooo schlimm, wie manch anderer Kos Liebhaber. Und in den letzten Jahren hat sich Kardamena von der englischen Hochburg zum internationalen Ferienort gewandelt und es hat sich vieles zum Positiven geändert. Die  Einwohner kümmern sich sehr um ihr kleines Dörfchen: Aufräumaktionen und Strandreinigung sind für die Einwohner im Winter eine Selbstverständlichkeit, und obwohl von der Gemeinde kein Geld zur Verfügung gestellt wird, haben sie die leerstehende Gebäude in Eigeninitiative gestrichen und ansehnlicher zu gestalten. Auch finde ich das Angebot in den Geschäften weitaus abwechslungsreicher  als in …

Rita, Colin und Sue vom Tierschutzverein

Ein Thema das mir sehr am Herzen liegt: Leider ist der Umwelt- und Tierschutz in südlichen Ländern lange noch nicht so verbreitet und selbstverständlich wie in Nordeuropa. Definitiv die Seite, die ich in meiner Wahlheimat am wenigstens mag. Abgekippter Müll oder Hausrat wie Waschmaschinen, Matratzen oder Plastik findet man hier nicht selten wild in der Landschaft verstreut. Das ganze addiert sich dann im Sommer mit den Hinterlassenschaften einiger Touristen: der Abfall oder Aschenbecher wird aus dem Mietwagen einfach während der Fahrt aus dem Fenster geworfen, Flaschen, Plastiktüten am Strand einfach “vergessen”. Die Gemeinde reinigt natürlich Straßen und Strände, aber leider reicht das nicht aus. Ob es mangelnden finanziellen Mitteln liegt oder an Desinteresse. Man weiß es nicht. Gruppen von Freiwilligen treffen sich zusätzlich noch vor Beginn der Saison um Strandabschnitte von angeschwemmten Müll zu befreien. Ein Umweltbewusstsein entwickelt sich sehr langsam. Vielen Einwohnern ist immer noch nicht bewusst, dass eine Insel übersät mit Abfall Auswirkungen auf die Haupteinnahmequelle, den Tourismus, haben könnte. Das Dilemma zieht sich natürlich auch weiter zu den Tieren: Leider gibt es hier …