Mein Leben, Über mich

Helli, die schlauste Schildkröte der Welt

Unser Haus liegt ja ziemlich in der Pampa, ohne asphaltierte Zufahrtstraße, ohne Straßennamen, ohne Briefkasten oder Müllabfuhr.
Zu dem Haus gehört ein Grundstück, was mehr aus wilder Natur als aus gepflegtem Rasen besteht. 😉 und da wohnt auch Helli, die schlauste Schildkröte 🙂 
Nun ja, und neben unseren eigenen Hunden und Katzen haben wir des öfteren mal die unterschiedlichsten Haustiere, die uns besuchen oder einziehen möchten.
Und die meisten sind niedlich, aber eben nur die meisten-
Hin und wieder schlängelt sich mal eine Schlange durch den Garten, und Skorpione haben sich schon ein paar Mal ins Haus verirrt.  Aber was wir Gott sei Dank gar nicht haben, sind Kakerlaken. Die mag ich nämlich überhaupt nicht.

Aber nun zu den niedlichen Tierarten 😉  

Neben vielen Ziegen und Schafen, die regelmäßig mit ihrem Schäfer bei uns vorbei kommen, gab es auch Panagiotis. Das kleine Zicklein stand ohne Mama bei uns im Garten.  Der Schäfer hat es, nach einem Telefonat dann Tage später wieder abgeholt.

Dann war da noch Charlotte, eine kleine Ente, die trotz viel tütteln gestorben ist.
Pferde standen auch schon mal im Garten.  Und einen Igel hatten wir sehr zum Ärger von unserem Hund Flo auch jahrelang. Ihr müsst wissen, Flo küsst gerne.  Er trägt viel Liebe in sich und bringt die auch immer gerne zum Ausdruck, was bei einem Igel natürlich etwas schwerer ist 😉 .

Es war unmöglich den Igel zu küssen- was Flo sehr ärgerte. Jeden Abend stand er davor und hat das arme Tier angekläfft. Wahrscheinlich war es dem leinen Stachelträger irgendwann zu blöd und er ist ausgezogen.

Und dann gibt es noch Wilson:
Ein Minikäuzchen, das fast täglich auf dem Stromkabel vor der Terrasse sitzt, nach Beute Ausschau hält und uns ins Wohnzimmer glotzt.

Die griechische Landschildkröte

ist ja vom Aussterben bedroht. Immer wenn ich eine Mini Schildkröte fand,  kam diese  in Garten in ein mit Draht abgedecktes Gehege. So war sie sicher vor ihren natürlichen Feinden wie Ratten, Schlangen und Greifvögel waren.

Mit einer anständigen Größe habe ich sie dann im Garten ausgesetzt.  Bei der Aufzucht von den kleinen Schildkröten haben wir wenig gemacht, außer mit Futter und Wasser versorgt, – Das Überwintern bekamen die ganz gut allein hin. Irgendwann im Oktober waren sie alle weg – eingebuddelt- und im März oder April, waren sie auf einmal (sehr schmutzig)  da 😉
Ob nun Helli eine von den aufgepäppelten Schildkröten ist, oder eine die eh da irgendwo bei uns im Garten wohnt, kann ich euch nicht genau sagen.

Aber Helli, die schlauste Schildkröte der Welt, kommt seit letztem Jahr fast täglich zum Essen. Oft ist bei uns die Balkontüre offen und dann marschiert Helli eben ins Wohnzimmer bzw Küche und wartet dort geduldig bis ihr die Portion Salat oder Pflanzen serviert wird. Gegessen wird laut und lange.
Schüchtern ist Helli auch nicht:
Bei geschlossener Türe wirft sie sich mit ihrem Gewicht und Panzer gegen die Türe bis wir ihr aufmachen. Dann latscht sie wie selbstverständlich ins Haus und findet den Weg auch alleine wieder raus.
Unsere Hunde und Katzen sind auch immer etwas irritiert von soviel Dreistigkeit und sie wird demzufolge mit dem gebührenden Respekt behandelt. Flo traut sich nicht mal zu küssen. 😉
Hier das Beweisvideo

 

Der Name Helli ist eine Mischung von Helona, griechisch die Schildkröte und helle, weil sie eben so schlau ist. 😉
Für mich persönlich traumhaft, so in der Natur zu wohnen, und Momente die mich für das viele Abstauben entschädigen. Und ich hoffe Helli kommt uns noch viele Jahre besuchen.