Kosblogger in den Medien

Kos We Care in der Zeitung Vima Kos

Last Updated on April 11, 2021 by Anja

Ein Bericht ĂŒber unsere Aktionen in der lokalen Zeitung Vima Kos 😊 ♄

Hier sinngemĂ€ĂŸ die Übersetzung:

Das Freiwilligenteam Kos We Care leistet großartige Arbeit. Der Erfolg einer Frau, die sich engagierte, die StrĂ€nde der Insel zu sĂ€ubern.

Wir haben mit der GrĂŒnderin, Frau Anja Polanz, gesprochen. Sie ist  Deutsche  und lebt auf Kos. Sie erklĂ€rte uns, dass die Kampagne eigentlich ein anderes Ziel hatte und der UnterstĂŒtzung lokaler Unternehmen und Produkte dienen sollte.

„Es begann 2018 mit der Kampagne auf meinem  Blog kosblogger.com. Dort wollte ich UrlaubsgĂ€ste motivieren, die UrsprĂŒnglichkeit der Insel zu entdecken, dazu die lokalen Produkte und traditionelle Gastronomie, jenseits der All-inclusive-Hotels.  Auch mit dem Bewusstsein, dass Kos  seine Schattenseiten hat und ein großes MĂŒllproblem, welches dem aufmerksamen Urlauber nicht verborgen bleibt.
So entstand die Idee der Clean-ups in Kooperation mit einigen Hotels, deren Mitarbeiter und GĂ€ste.

Die Anstrengungen, die Frau Polanz zu Beginn auf sich genommen hat, waren beachtlich:
Sie verfasste Blogartikel in Deutsch und Englisch, um die Aufmerksamkeit der Urlauber auf die Aktion Kos We Care zu lenken. Die Teilnahme bei den Clean-ups beschrÀnkte sich allerdings am Anfang nur auf Freunde und Bekannte.

„Durch den Lockdown steigerte sich die Teilnehmerzahl bei den Einwohnern. Vor Covid waren wir nur eine kleine Gruppe, nun haben wir bei jeder Aktion mehr als 40 Freiwillige. Besonders im Winter mit den CoronaeinschrĂ€nkungen, sind die Clean-ups eine willkommene Abwechslung.“

Jede Aktion dauert nur eine Stunde. Diese reicht aus, um ca. 60 MĂŒllsĂ€cke zu sammeln.

„Im Winter organisieren wir wöchentlich eine Aktion, natĂŒrlich wetterabhĂ€ngig. Im Sommer  einen Clean-Up monatlich. Eine Stunde reicht aus, da wir jedes Mal mehr und mehr Teilnehmer haben.  Wir haben viele StrĂ€nde im Stadtbereich und der Umgebung gereinigt und planen nun weitere Aktionen in den Bergdörfern der Insel.

Es gibt es immer wieder Anfragen von anderen Dörfern der Insel fĂŒr Clean-ups, allerdings ist das aufgrund  zeitlichen und finanziellen GrĂŒnden recht schwierig.

„Sie bitten uns zum beispielsweise ĂŒber unsere Facebook Seite „Kos We Care“ in Kefalos Aktionen durchzufĂŒhren. Wir brauchen aber dann viel mehr Zeit und selbstverstĂ€ndlich Benzin fĂŒr die Fahrt. Viele der VolontĂ€re arbeiten nicht, und wir wollen niemand mit unseren Aktionen wirtschaftlich belasten.  Effektiver ist es, wenn die Einwohner in den jeweiligen Gemeinden eigene Teams bilden. Die Absicht des Kos We Care Teams ist, laut Frau Polanz, die Einwohner fĂŒr das MĂŒllproblem zu sensibilisieren, und den Umweltschutz zu fördern.

Auch gibt es auf dem Blog kosblogger.com immer wieder Spendenaktionen fĂŒr die herrenlosen Tiere der Insel und andere gemeinnĂŒtzige Organisationen.

„Wir sammeln Spenden und kaufen Futter, dass wir an die Menschen verteilen, die sich um streunende Hunde und Katzen kĂŒmmern. Auch gab es eine Aktion, um die Organisation Kos Kindness fĂŒr bedĂŒrftige Familien. Geld, aber auch viele Schulsachen wurden hauptsĂ€chlich von Kos Freunden aus dem Ausland geschickt oder von Urlaubern fĂŒr den Schulanfang mitgebracht.

Die Bloggerin betonte auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeine.  Sehr positiv zu werten ist, dass der MĂŒll direkt nach den Aktionen abgeholt wird.

„Es hilft uns sehr, dass sie meistens am selben Tag kommen und die MĂŒllsĂ€cke einsammeln. Jede Hilfe und jedes Angebot ist uns willkommen. Besonderes benötigen wir Handschuhe und MĂŒllsĂ€cke, am besten die recyclebaren.“

  • Sandy Ladikou

Zum Artikel in der Griechenland Zeitung geht es hier