Alle Artikel mit dem Schlagwort: sehenswert

Aussicht vom Bergkamm Richtung Zia

Für Abenteurer – eine Off Road Tour auf eigene Faust

*enthält Werbelinks Etwas Sinn für Abenteuer solltet Ihr schon haben, wenn Ihr diese Off Road Tour in Angriff nehmt. Die Strecke ist wirklich nur mit dem Jeep zu bewältigen nicht mit einem Gelände-untauglichen Fahrzeug wie Quad oder Roller. Zwischen Kos Stadt und Zia ist die Strecke sehr holprig und nicht unbedingt für Kleinkinder oder Rücken Geschädigte zu empfehlen. Wir hatten einen „Bandscheibenvorfall“ dabei, der ziemlich gejammert hat. Off Road – ab Psalidi geht es in die Pampa Von Psalidi aus ging es über den Bergkamm auf die andere Seite zu Ag. Zacharias und St. Irini. Eine Ecke der Insel, die kaum einer kennt 😉 Ag. Zacharias ist ein kleines Kloster, das jedoch bei unserem Trip geschlossen hatte. Fast überflüssig zu erwähnen, dass man am Strand alleine ist. Kiesiger Strand mit glasklarem Wasser. Absolut einladend für eine kurze Erfrischung.             Über den Bergkamm ging es weiter nach Zia:     und von dort aus dann in den Pfauenwald Plaka, jetzt aber zur Erholung auf der asphaltierten Straße. 😉 Über den Hafen …

Plaka

Plaka- der Pfauenwald

Zwischen Antimachia und Kefalos liegt Plaka, ein beliebtes Ausflugsziel, auch für die Einheimischen. Aber was ist Plaka? Plaka ist ein Waldgebiet, der Grillplatz in der Mitte macht es zu einem beliebten Treffpunkt für die Griechen am Wochenende. Viele Familien treffen sich hier außerhalb der Touristensaison  zum gemeinsamen Picknick mit Freunden und Familie. Aber der Wald ist nicht das besondere an Plaka, sondern die vielen frei lebenden Pfauen, die dort beheimatet sind. Sie sind Menschen gewöhnt, betteln gern um Futter oder sitzen schreiend in den Baumwipfeln.   Hinter dem Grillplatz gibt es einen schönen Waldweg, wo man im Schatten der Bäume entlang spazieren gehen kann. Die Natur erinnert nicht an die Landschaft der restlichen Insel. Schon seit mehr als 20 Jahren ist Plaka leider ein Platz, um ungewollte Haustiere auszusetzen. So hat sich in den letzten Jahren eine große Population von Katzen angesammelt. Sie wurden zwar mit Futter versorgt, aber das Ehepaar, welches sich dort mit Spendenbox niederließ, gehörte weder einer Tierschutzorganisation an, noch wurden mit den Spendengeldern die Tiere sterilisiert. Der Platz glich immer mehr …

Albergo Gelsomino und Winter Updates

Endlich mal wieder Neuigkeiten, aber der Winter vergeht sehr schnell.  Wie viele von euch wissen, geht es für mich sehr zügig nach der Saison zum Arbeiten in Deutschland.  An Heilig Abend fliegen wir wieder zurück auf die Insel und es beginnt eigentlich die Zeit der Entspannung. Ich bin in meiner “Fremdelphase” und versuche Kontakt zur Außenwelt zu vermeiden. Nachdem ich den ganzen Sommer von Menschen umgeben bin, brauche ich da etwas Regenerationszeit 😉 Der Januar ist sehr ruhig auf der Insel und ich habe eigentlich genügend Zeit mich, um Sachen zu kümmern, die im Sommer liegen geblieben sind, und die Insel neu zu entdecken. Dieses Jahr lief das aber etwas anders. Seit wir wieder auf der Insel sind, hat es so gut wie durchgeregnet! Um nicht zu sagen, aus “Kübeln” geschüttet. Keine Chance, die Zeit in der Natur und ohne Touris zu genießen. Selbst die Hunde wollten nicht vor die Türe. Ich fand es nicht sooo schlimm, da ich nicht außer Haus musste, aber motivierend war das Wetter natürlich nicht. Die andauernden Regenfälle hatten verheerende …

Aussicht von Christinas Oreas Ellas

Orea Ellas- bei Christina zu Gast

  Christina- eine ganz besondere Frau *enthält Werbelinks In meinem Artikel über Granny`s Home habe ich ja schon angekündigt, dass es in absehbarer einen Artikel über Christina und ihr Café  Orea Ellas- das schöne Griechenland gibt. Christina ist Belgierin, spricht perfekt deutsch, und ich kenne sie schon fast so lange wie ich auf der Insel bin. Sie selbst ist seit 1985 auf der Insel und hat damals schon begonnen ihre Geschäftsidee zu verwirklichen. Sie begann 1992 mit einem Antiquitäten Geschäft. Von verlassenen Häusern sammelte und kaufte sie Inventar, Geschirr und Schmuck. 1995 kam dann das Café dazu und seit damals kenne ich Christina, – ein Unikat, wie ich finde,  und von Klaus Boetig zurecht bei den Persönlichkeiten der Insel im Kos Dumont Reiseführer gelistet. Es gibt ja die berühmte Frage, was war zuerst da Huhn oder Ei? Auf Christina ausgerichtet heißt es: erst die tiefe Stimme oder die Zigaretten? 😉 Beides sind zwei Markenzeichen. Wie auch ihr herzliches Lachen. Sie ist eine begnadete Malerin und Künstlerin. Die Leidenschaft für alte Lampen und Kerzenleuchter teilen wir …

Aussicht in Haihoutes

Das verlassene Dorf Chaihoutes

Chaihoutes – kennst du vielleicht schon von meinen persönlichen Top 10!  Du findest es auf dem Weg vom Asklepion nach Zia. Nur wenige Kilometer vor Zia seht ihr eine Abzweigung. Der witzige Name stammt eventuell ab von der Haihoudes Familie, den ersten Bewohner des verlassenen Dorfes. Chaihout heißt Armenier.  Viele der Armenier haben sich während der türkischen Besetzung dort niedergelassen. 1821 gab es hier ungefähr 35 Häuser umgeben von Oliven Hainen und Weinbergen.  Im 2. Weltkrieg flohen viele Einwohner von Kos Stadt nach Chaihoutes. Die Einwohnerzahl vervielfachte sich.  Aufgrund dessen wurde eine Schule gegründet. 1959 gab es 40 Schüler, die in dem niedlichen, kleinen Dörfchen die Schulbank drückten. In den 60er zogen allerdings viele der Bewohner, wegen der mangelnden Infrastruktur, wieder zurück in die Stadt. In den 80er war das Dörfchen schon fast komplett verlassen und im Jahre  2007 verließ der letzte Bewohner Chaihoutes. Was kam dann? Bis 2012 war das Dorf unbewohnt und glich einer kleinen Geisterstadt. Bis Alexis und Maria kamen!  Alexis, ursprünglich aus Athen, hatte die Idee dem verlassenen Ort neues Leben …

Festung in Antimahia von außen.

Die Johanniterburg von Antimahia

Die Johanniterburg von Antimahia findet ihr nach dem Flughafen Richtung Kos Stadt. Direkt nach dem Militärgelände auf der rechten Seite gibt es kleinen asphaltierten Weg/ Feldweg, der euch direkt zur Festung führt. Die imposante Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und diente zur damaligen Zeit als Schutz vor Piraten und Osmanen sowohl auch als Wohnstadt der Johanniter Ritter. Sie galt als Knotenpunkt für den florierenden Export von Wein und Seide. Das Wappen ist bis heute über dem Eingangstor sichtbar und mit etwas Fantasie erkennt man auch die Furchen und Kerben der damaligen Schießanlagen. Nach der Machtübernahme der Türkei 1593 wurde sie von den Osmanen als Stützpunkt genutzt. Die wuchtigen Mauern hielten einigen Angriffen stand, allerdings wurden sie durch das schwere Erdbeben 1933 teils beschädigt. Auch der Innenbereich wurde damals bis auf zwei kleine Kirchen zerstört. Allerdings steht die Burg auch seit dem 19. Jahrhundert leer und hat somit für mich etwas Mystisches. Es gab auch noch eine Snackbar- ob die allerdings diese Saison wieder eröffnet, wage ich zu bezweifeln. Die gesamte Inneneinrichtung ist komplett zerstört. …

Weine von Kos Teil 2/Hatziemmanouil

Die Hatziemmanouil Kelterei befindet sich auf der Hauptstraße von Kos nach Tigaki, kurz nach der Ampel von Tigaki auf der linken Seite. Das Weingut wird oft zur Weinprobe in Verbindung mit der klassischen Inselrundfahrt besucht. So war auch bei unserem Besuch kurz vorher eine Besuchergruppe eingetroffen. Eine Bekannte von mir arbeitet dort und sie bat uns, uns noch etwas zu gedulden. In der Wartezeit machten wir uns auf den Weg machten und erkundeten das Weingut auf eigene Faust. Die Weinberge befinden sich direkt hinter und neben dem Gut. Der Chef persönlich gab uns Trauben zum Probieren. Ich muss gestehen, ich habe selten so leckere Trauben gegessen. Die Weinberge umfassen die Gesamtfläche von 60 Hektar. Jährlich ergeben sich daraus 90.000Flaschen und sechs verschiedene Weine.         Die ersten Reben wurden 1978 gepflanzt. Bei dem Weingut handelt es sich um ein typisches Familienunternehmen, auch heute noch steht der Vater gemeinsam mit seinem Sohn in den Weinbergen und wachen über die Reben 🙂 Die Besitzer sind überzeugt, dass der Kiesboden der Weinberge, der Stil des Anbaus und …

Hippocrates Garden

Der Hippocrates Garden gehörte früher leider eher zu den unbekannten Sehenswürdigkeiten der Insel. Die Anlage befindet sich irgendwo zwischen Mastihari und Kefalos, mitten in der Pampa. (ist aber ausgeschildert). Mit den Jahren wurde der Garten von Julie  immer bekannter, obwohl  er nicht einfach zu finden ist. Gott sei Dank kommen bei Julie auch keine organisierte Ausflüge vorbei, aber es “verirren” sich immer mehr Touristen in den Garten. Es ist eine kleine Reise in die Vergangenheit und wurde von Julie errichtet, um die Geschichte von Kos und Griechenland wieder aufleben zu lassen. Was ist der Garden Hippocrates? Die Anlage ist eine Nachbildung einer Siedlung aus der Zeit des Hippocrates und somit aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Hippocrates gilt als Vater der Medizin und verbreitete sein Wissen in Griechenland, sowohl auch in Kleinasien. Besonders bekannt hier auf Kos ist das Asklepion, eine alte Heilstätte. Jedoch ist das Asklepion etwas älter als der Hippocrates Garden 😉   Ich habe das Anwesen vor Jahren schon einmal besichtigt. Damals war ich sehr begeistert von der Ruhe und dem detailgetreuen Nachbau. Die überdachte …

Naturpark in Zia

  *enthält Werbelink Zia, das höchstgelegene Bergdorf auf Kos, habe ich schon öfters in meinen Blog Artikeln erwähnt. Allerdings ist der Ort oft überlaufen und man findet weder Romantik, noch Ursprünglichkeit. Um den Trubel etwas zu entkommen, lohnt sich ein Besuch in dem kleinen Naturpark in Zia. Die Anlage ist im Privatbesitz und wurde erst vor ein paar Jahren liebevoll mit viel Naturmaterial gestaltet. Wer meinen Blog schon etwas verfolgt hat, weiß, dass ich sehr tierlieb bin  und generell Zoos nicht befürworte, –  der Naturpark  in Zia beherbergt jedoch nur lokale Tiere: Hühner, Schildkröten, Igel, Hasen, Pfaue – eigentlich alles, was auf der Insel heimisch ist. Bäume und Kräuter sind im Natur Park beschildert und somit lernt man auch noch etwas über die griechische Flora und Fauna. In der Snackbar werden lokale Kräutertees angeboten und die Aussicht ist genial. Es gibt fast keinen schöneren Platz auf der Insel: Perfekt, um unter den Bäumen in den bequemen Hängematten zu chillen 🙂 Töchterchen fand es klasse 😉 Der Esel jedoch hat meiner Ansicht nach, etwas zu wenig …

Die Windmühle von Antimachia

Ich habe ja einen ganz besonderen Bezug zu der Windmühle: In meiner ersten Saison als Reiseleiterin 1993 hatte ich eine Wohnung direkt neben der Windmühle. Unter mir ein Kindergarten, neben mir ein “Kafenion” (ein typisch griechisches Kaffeehaus). Zum Telefonieren musste ich in den einzigen Supermarkt des Ortes und stand dann telefonierend im Lager zwischen Kernseife und Waschmittel. Schon damals konnte ich täglich von meinem Balkon beobachten wie ein älterer Herr, ich glaube, er hieß Dimitris, die Segeltücher der Windmühle aufrollte. Die Geschichte der Windmühle geht zurück bis in das 19. Jahrhundert und sie ist mehr als 130 Jahre alt. Der erste eingetragene Besitzer und Betreiber der Mühle war der Priester des Dorfes, Ioannis Amallos. Er war auch derjenige, der die Windmühle nach dem großen Erdbeben 1933 wieder restaurierte und bis Ende der 70´er Jahre in Betrieb gehalten hat. Früher kamen die Menschen von allen Teilen der Insel mit ihren Eseln und brachten Getreide. Der Müller und sein Assistent wurden bezahlt, indem sie einen Teil des Mehls behalten durften. Viele Jahre war die Windmühle nicht mehr …