Alle Artikel mit dem Schlagwort: sehenswert

Highlights in Kos-Stadt

Mit ca. 22.000 Einwohner ist die Hauptstadt der Insel, Kos- Stadt, klein und übersichtlich. Ein Verlaufen ist so gut wie unmöglich. Der Hafen ist fast von überall sichtbar und ein guter Orientierungspunkt.   Sehenswertes in Kos-Stadt Fischerboote als auch viele Ausflugsboote ankern dort, umrahmt von den imposanten Mauern der Johanniterburg. Seit dem Sommer sind wieder Teile der Burg zur Besichtigung freigegeben. Zudem bietet sie  einen schönen Panoramablick auf den Hafen von Kos-Stadt. Direkt vor dem Zugang zur Burg steht die Platane des Hippokrates, angeblich der älteste Baum Europas. Wäre das Gerüst nicht, würde er wahrscheinlich in sich zusammenbrechen.   Hinter der Polizeistation oder unterhalb vom Marktplatz ist die Barstraße: Viele kleine Bars und Kneipen sind dicht aneinandergereiht, am Tage sehr unscheinbar, aber in der Hauptsaison am Abend sehr überfüllt: Viele junge Leute aller Nationen feiern dort bis in die frühen Morgenstunden. Auf dem Marktplatz von Kos Stadt liegt das Museum als auch die Markthalle: In der Markthalle gibt es eine große Auswahl an lokalen Gewürzen, Obst, Gemüse, Honig, Olivenöl, Ouzo, Wein, Kosmetika, Souvenirs aus Holz …

Friedhöfe auf Kos

Eigentlich ein komisches Thema für ein Feriengebiet, aber mich haben Friedhöfe verschiedener Kulturen schon immer fasziniert: Selbst in europäischen Ländern unterscheiden sich die Bestattungen und Ruhestätten: Beerdigungen sind in Griechenland sehr emotional, für mich an Tragik nicht zu überbieten und schwer zu ertragen: (nun ja, schön sind ja alle Beerdigungen nicht..) Griechische Beerdigung Es beginnt mit der Aufbahrung des Toten zu Hause, sodass alle Familienmitglieder und Freunde genügend Zeit haben, um Abschied zu nehmen. Tradition sind auch noch die „Klageweiber“, die während der gesamten Zeit mit der trauernder Familie den Verlust durch Wehklagen und Jammern zum Ausdruck bringt. Am Tag der Beerdigung folgt dann die Familie zu Fuß dem Leichenwagen zur Kirche, die Haustüre bleibt offen, sodass der Geist und die Seele den Weg nach draußen findet. Auch die Trauerfeier in der Kirche findet bei geöffnetem Sarg statt.  Auf dem Friedhof wird dann der Sarg ein letztes Mal geöffnet, das Gesicht nach Osten gedreht (in Richtung Eden) und mit einem Leintuch mit dem Abbild von Jesus Christus oder eines Kreuzes abgedeckt. Der Sarg wird mit …

Asklepion

Das Asklepion – das historische Highlight auf der Insel Kos

Ich war das 1. Mal 1993 im Asklepion und es hat mich damals schon sehr beeindruckt, obwohl ich nicht sonderlich geschichtlich interessiert bin. Aber zu sehen, dass die antiken Heilstätten schon damals den heutigen Krankenhäusern sehr ähnlich sind, hat mich schon sehr fasziniert. Und bis heute besuche ich die Kultstätte eigentlich jährlich im Winter oder Frühjahr und genieße die Ruhe und Aussicht. In solchen Momenten wird mir auch immer bewusst, was für ein Sandkorn in der Weltgeschichte ich selbst bin und wundere mich, ob es die Welt in weiteren 2000 Jahren noch gibt? Entwickeln wir uns vorwärts oder zurück? Fragen über Fragen  Warum wurde das Asklepion gerade dort gebaut? Und warum auf Kos? Gab es hier heilende Quellen, besondere Kräuter oder Energiefelder? Fragen, die mir niemand mehr mit Sicherheit beantworten kann. Laut Wikpedia gibt es ca. 300 Asklepions, aber das auf Kos gehört zu den bekanntesten als auch zu den schönsten weltweit. Abgesehen von der Geschichte hat es eine tolle Lage mit einem Blick über Kos Stadt bis zur türkischen Küste. Was ist überhaupt ein …

Wanderung Palio Pyli

*enthält Werbelink Palio Pyli, übersetzt auch Old/Alt Pyli genannt, ist aber leider nicht mit dem Bus erreichbar, sondern nur mit eigenem Fahrzeug – für mich eines der schönsten Fleckchen der Insel. Wo liegt Palio Pyli überhaupt? Auf der Straße nach Pyli geht links eine Abzweigung ab (beschildert). Das Auto könnt ihr bei der Quelle parken. Die Wanderung ist eigentlich gut beschildert, anbei aber nochmals die Strecke in Googlemaps:   Alt Pyli war im byzantinischen Reich die Hauptstadt, die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut, die Lage für damalige Verhältnisse perfekt. Man hatte die Sicht bis zur osmanischen Küste, aber die Festung war vom Meer kaum sichtbar und somit vor Piratenangriffen gut geschützt. Was gibt es zu sehen? Auch in der Hauptsaison verirren sich sehr wenige Touristen auf die Festung und man fühlt sich in den alten Ruinen in ein anderes Zeitalter versetzt. Die meisten Gebäude und Häuser sind stark verfallen: Das Dorf stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1830 nach einer Choleraepidemie verlassen. Gut erhalten sind jedoch die Kirchen.  Die erste Kirche beim Aufstieg …

Inselmitte, die Bergdörfer von Kos

Die Inselmitte heißt auch gleichzeitig: Kleine idyllische Bergdörfer, die noch mit Ursprünglichkeit überzeugen (außer Zia). Sie sind sehr klein und übersichtlich, also erwartet nicht zu viel: schmale Gässchen und typisch griechische Architektur mit kleinen traditionellen Steinhäuschen, viel Natur und ′ne tolle Aussicht, teilweise haben sie aber nicht mal einen Supermarkt. Inmitten der Insel auf der Hochebene liegt Pyli: Kennt man den Dorfplatz, kennt man Pyli 😉 Besonders bekannt ist Pyli durch seinen Brunnen: Seit Jahrhunderten sprudelt dort frisches Quellwasser. Ich finde, es schmeckt besser als manch anderes Wasser, wenn man das von Wasser überhaupt behaupten kann. Leider gelingt es mir viel zu selten, mich dort, wie viele andere Inselbewohner, mit dem frischen Wasser zu versorgen.   Asomatos: Die Kirche ist mein persönlicher Favorit auf der Insel und beide meiner Mädels wurden dort getauft. Daneben eine leckere und ursprüngliche Taverne, namens Kazino. (nicht immer geöffnet) nicht nur wegen des Essens eines meiner Lieblingsrestaurants – ich bin zudem ein bekennender Fan der Eselin Elisabeth, die dem Besitzer gehört. Lagoudi Ein Minidorf mit ca. 100 Einwohnern. Unterhalb der …

Asklepion Heilstaette Kos

Umgebung von Kos Stadt

Nicht nur Kos Stadt selbst, sondern auch die Umgebung der Hauptstadt hat einiges an Attraktionen zu bieten. Das Wetland in Psalidi In Psalidi, einer der Strand Ausläufer von Kos Stadt, befindet sich ein Biotop, direkt hinter den Hotels Ramira Beach und Sun Palace gelegen. In den Wintermonaten füllt sich die Senke mit Regenwasser und einige Flamingos finden es dann doch bequemer auf Kos zu überwintern, als sich auf den weiten Weg nach Afrika zu machen. Auch während des Jahres fühlen sich dort in der unberührten Natur viele Vogelarten heimisch. In den ersten Jahren des angelegten Naturschutzgebietes gab es einen Wasserpark, der jedoch nach einigen Jahren wieder schloss und nun still vor sich hin verrottet. Der um den See angelegte Pfad ist teils zugewuchert und schwer passierbar, aber die Natur einzigartig.   Die Therme Im Ortsteil Ag. Fokas liegt die Therme, eine natürlich heiße Schwefelquelle, die direkt ins Meer führt. In einem natürlich angelegten Schwimmbecken hat das Wasser eine Temperatur bis zu 65 Grad. Öffentlich zugänglich und landschaftlich sehr schön gelegen. Falls ihr aber nicht unter …

Hippocrates Garden auf Kos

Der Hippocrates Garden gehörte früher leider eher zu den unbekannten Sehenswürdigkeiten der Insel. Die Anlage befindet sich irgendwo zwischen Mastihari und Kefalos, mitten in der Pampa. (ist aber ausgeschildert). Mit den Jahren wurde der Garten von Julie  immer bekannter, obwohl  er nicht einfach zu finden ist. Gott sei Dank kommen bei Julie auch keine organisierte Ausflüge vorbei, aber es „verirren“ sich immer mehr Touristen in den Garten. Es ist eine kleine Reise in die Vergangenheit und wurde von Julie errichtet, um die Geschichte von Kos und Griechenland wieder aufleben zu lassen. Was ist der Garden Hippocrates? Die Anlage ist eine Nachbildung einer Siedlung aus der Zeit des Hippocrates und somit aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Hippocrates gilt als Vater der Medizin und verbreitete sein Wissen in Griechenland, sowohl auch in Kleinasien. Besonders bekannt hier auf Kos ist das Asklepion, eine alte Heilstätte. Jedoch ist das Asklepion etwas älter als der Hippocrates Garden 😉 Ich habe das Anwesen vor Jahren schon einmal besichtigt. Damals war ich sehr begeistert von der Ruhe und dem detailgetreuen Nachbau. Die überdachte …

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Herzlich willkommen auf Kosblogger- alle Infos über die Insel Kos

Die Insel Kos ist schon seit Jahrzehnten meine Wahlheimat. Ich möchte euch mit meinem Blog die Insel etwas näher bringen: ungefiltert, aktuell und authentisch. Kos  ist ein ganz besonderes Fleckchen auf unserem Planeten: Überschaubar, dennoch mit großen Flächen von unberührter Natur und versteckten Stränden. Dazu kommt viel an Geschichte, Kultur und ein sympathisches Inselvölkchen. Der Blog zeigt euch meine Sichtweise als Bewohnerin der Insel, und nicht als Urlauberin. Ich zeige euch die schönsten Sehenswürdigkeiten, gerne fernab vom Tourismus. Dort wo man die Insel noch ursprünglich erlebt und die Seele baumeln lassen kann. Hier findet ihr einsame Strände, traditionelle Restaurants, exklusive und klassische Ausflüge auf der Insel Kos und zu den Nachbarinseln. Tipps für Familien oder als Paar. Wer schreibt? Ich habe sehr lange als Destinations-Manager für deutsche Reiseveranstalter auf der Insel gelebt. Aufgrund dessen kenne ich fast alle Hotels der Insel, und einige der Hotelangestellten und Hoteliers wurden in der jahrelangen Zusammenarbeit zu Freunden. Seit einigen Jahren bin ich nun als PR – Managerin in einer kleinen Hotelkette tätig. Meine Töchter Melina und Emily (Jahrgang …

Plaka

Plaka- der Pfauenwald auf Kos

Zwischen Antimachia und Kefalos liegt Plaka, ein beliebtes Ausflugsziel, auch für die Einheimischen. Aber was ist Plaka? Plaka ist ein Waldgebiet, der Grillplatz in der Mitte macht es zu einem beliebten Treffpunkt für die Griechen am Wochenende. Viele Familien treffen sich hier außerhalb der Touristensaison  zum gemeinsamen Picknick mit Freunden und Familie. Aber der Wald ist nicht das besondere an Plaka, sondern die vielen frei lebenden Pfauen, die dort beheimatet sind. Sie sind Menschen gewöhnt, betteln gern um Futter oder sitzen schreiend in den Baumwipfeln.   Hinter dem Grillplatz gibt es einen schönen Waldweg, wo man im Schatten der Bäume entlang spazieren gehen kann. Die Natur erinnert nicht an die Landschaft der restlichen Insel. Schon seit mehr als 20 Jahren ist Plaka leider ein Platz, um ungewollte Haustiere auszusetzen. So hat sich in den letzten Jahren eine große Population von Katzen angesammelt. Sie wurden zwar mit Futter versorgt, aber das Ehepaar, welches sich dort mit Spendenbox niederließ, gehörte weder einer Tierschutzorganisation an, noch wurden mit den Spendengeldern die Tiere sterilisiert. Der Platz glich immer mehr …

Aussicht mit Kerze im Vordergrund

Orea Ellas- bei Christina zu Gast

Christina- eine ganz besondere Frau Christina ist Belgierin, spricht perfekt deutsch, und ich kenne sie schon fast so lange wie ich auf der Insel bin. Sie selbst ist seit 1985 auf der Insel und hat damals schon begonnen, ihre Geschäftsidee zu verwirklichen. Sie begann 1992 mit einem Antiquitätengeschäft. Von verlassenen Häusern sammelte und kaufte sie Inventar, Geschirr und Schmuck. 1995 kam dann das Café dazu und seit damals kenne ich Christina, – ein Unikat, wie ich finde, und von Klaus Boetig zurecht bei den Persönlichkeiten der Insel im Reiseführer gelistet.   Es gibt ja die berühmte Frage, was war zuerst da, Huhn oder Ei? Auf Christina ausgerichtet heißt es: erst die tiefe Stimme oder die Zigaretten? Beides sind zwei Markenzeichen. Wie auch ihr herzliches Lachen. Sie ist eine begnadete Malerin und Künstlerin. Die Leidenschaft für alte Lampen und Kerzenleuchter teilen wir und ich habe einige Schmuckstücke von Christina zu Hause.   Wir haben Ende der Neunziger viele gemeinsame Abende verbracht, – dann haben wir uns einige Jahre aus den Augen verloren. Aus privaten Gründen war …

gut besuchte Taverne in Idylle

Das verlassene Dorf Chaichoutes auf der Insel Kos

Chaichoutes – Kennst du vielleicht schon von meinen persönlichen Top 10!  Du findest es auf dem Weg vom Asklepion nach Zia. Nur wenige Kilometer vor Zia seht ihr eine Abzweigung. Der witzige Name stammt eventuell ab von der Haihoudes Familie, den ersten Bewohner des verlassenen Dorfes. Chaihout heißt Armenier.  Viele der Armenier haben sich während der türkischen Besetzung dort niedergelassen. 1821 gab es hier ungefähr 35 Häuser umgeben von Oliven Hainen und Weinbergen.  Im 2. Weltkrieg flohen viele Einwohner von Kos Stadt nach Chaichoutes. Die Einwohnerzahl vervielfachte sich.  Aufgrund dessen wurde eine Schule gegründet. 1959 gab es 40 Schüler, die in dem niedlichen, kleinen Dörfchen die Schulbank drückten. In den 60er zogen allerdings viele der Bewohner, wegen der mangelnden Infrastruktur, wieder zurück in die Stadt. In den 80er war das Dörfchen schon fast komplett verlassen und im Jahre  2007 verließ der letzte Bewohner Chaichoutes. Was kam dann? Bis 2012 war das Dorf unbewohnt und glich einer kleinen Geisterstadt. Bis Alexis und Maria kamen!  Alexis, ursprünglich aus Athen, hatte die Idee dem verlassenen Ort neues Leben …

Steinmauer

Die Johanniterburg von Antimachia auf Kos

Die Johanniterburg von Antimachia findet ihr nach dem Flughafen Richtung Kos Stadt. Direkt nach dem Militärgelände auf der rechten Seite gibt es kleinen asphaltierten Weg/ Feldweg, der euch direkt zur Festung führt. Die imposante Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und diente zur damaligen Zeit als Schutz vor Piraten und Osmanen sowohl auch als Wohnstadt der Johanniterritter. Sie galt als Knotenpunkt für den florierenden Export von Wein und Seide. Das Wappen ist bis heute über dem Eingangstor sichtbar und mit etwas Fantasie erkennt man auch die Furchen und Kerben der damaligen Schießanlagen. Nach der Machtübernahme der Türkei 1593 wurde sie von den Osmanen als Stützpunkt genutzt. Die wuchtigen Mauern hielten einigen Angriffen stand, allerdings wurden sie durch das schwere Erdbeben 1933 teils beschädigt. Auch der Innenbereich wurde damals bis auf zwei kleine Kirchen zerstört. Allerdings steht die Burg auch seit dem 19. Jahrhundert leer und hat somit für mich etwas Mystisches. Es gab auch noch eine Snackbar- ob die allerdings diese Saison wieder eröffnet, wage ich zu bezweifeln. Die gesamte Inneneinrichtung ist komplett zerstört. 🙁 …

Natur Park in Zia

Der Naturpark in Zia auf der Insel Kos

Zia, das höchstgelegene Bergdorf auf Kos, habe ich schon öfters in meinen Blog Artikeln erwähnt. Allerdings ist der Ort oft überlaufen und man findet weder Romantik, noch Ursprünglichkeit. Um den Trubel etwas zu entkommen, lohnt sich ein Besuch in dem kleinen Naturpark in Zia. Die Anlage ist im Privatbesitz und wurde erst vor ein paar Jahren liebevoll mit viel Naturmaterial gestaltet. Wer meinen Blog schon etwas verfolgt hat, weiß, dass ich sehr tierlieb bin  und generell Zoos nicht befürworte, –  der Naturpark  in Zia beherbergt jedoch nur lokale Tiere: Hühner, Schildkröten, Igel, Hasen, Pfaue – eigentlich alles, was auf der Insel heimisch ist. Bäume und Kräuter sind im Natur Park beschildert und somit lernt man auch noch etwas über die griechische Flora und Fauna. In der Snackbar werden lokale Kräutertees angeboten und die Aussicht ist genial. Es gibt fast keinen schöneren Platz auf der Insel: Perfekt, um unter den Bäumen in den bequemen Hängematten zu chillen 🙂 Töchterchen fand es klasse 😉 Der Esel jedoch hat meiner Ansicht nach, etwas zu wenig Platz. Außerdem hat …

Die Windmühle von Antimachia auf der Insel Kos

Ich habe ja einen ganz besonderen Bezug zu der Windmühle: In meiner ersten Saison als Reiseleiterin 1993 hatte ich eine Wohnung direkt neben der Windmühle. Unter mir ein Kindergarten, neben mir ein „Kafenion“ (ein typisch griechisches Kaffeehaus). Zum Telefonieren musste ich in den einzigen Supermarkt des Ortes und stand dann telefonierend im Lager zwischen Kernseife und Waschmittel. Schon damals konnte ich täglich von meinem Balkon beobachten wie ein älterer Herr, ich glaube, er hieß Dimitris, die Segeltücher der Windmühle aufrollte. Die Geschichte der Windmühle geht zurück bis in das 19. Jahrhundert und sie ist mehr als 130 Jahre alt. Der erste eingetragene Besitzer und Betreiber der Mühle war der Priester des Dorfes, Ioannis Amallos. Er war auch derjenige, der die Windmühle nach dem großen Erdbeben 1933 wieder restaurierte und bis Ende der 70´er Jahre in Betrieb gehalten hat. Früher kamen die Menschen von allen Teilen der Insel mit ihren Eseln und brachten Getreide. Der Müller und sein Assistent wurden bezahlt, indem sie einen Teil des Mehls behalten durften. Viele Jahre war die Windmühle nicht mehr …

Fahrradtour in Kos Stadt

Fahrradtour um Kos Stadt

Kos ist ja bekannt als Fahrradinsel und besonders der Norden von Kos Stadt bis Marmari ist für jeden gut mit dem Fahrrad machbar. Die Gegend ist sehr flach, sozusagen holländische Verhältnisse 😊 In Kos Stadt sind die Radwege teils breiter als die Straßen für die Autos und im Hochsommer auch sehr stark frequentiert. Sehr beliebt ist die Fahrradtour von Kos Stadt nach Tigaki und umgekehrt. Eine kleine Seitenstraße führt parallel zum Meer bis nach Tigaki. Oder natürlich auch umgekehrt von Tigaki nach Kos. Diese Straße ist deutlich auf jeder Inselkarte eingezeichnet und bedarf keiner besonderen Beschreibung. Die Fahrradtour, die ich im Angebot habe, ist meine Lieblings-Kurztour: Nicht anstrengend und nur ein paar Kilometer lang, perfekt, um nach einem langen Arbeitstag den Kopf freizubekommen. Hinzu kommen ein paar kleine, aber feine Highlights. Die Tour: Ausgangspunkt ist der große Parkplatz zwischen dem antiken Odeon und Casa Romana Richtung Ambavri. Die ersten paar hundert Meter geht es etwas bergauf, der Rest der Tour ist aber eben, versprochen. Nachdem die Strecke ausschließlich durch Wohngebiete führt, gibt es auch hier …

Wanderung zu den Asklepion Wasserfällen

Ein wunderschöner Spaziergang oder auch eine Wanderung zu den Asklepion Wasserfällen, die versteckt hinter der berühmten Ausgrabungsstätte liegen. Die Wasserfälle entstehen durch den Regen im Winter und versiegen dann auch meistens ab Juni wieder. Daher leider nur den Gästen im Frühjahr vorbehalten. Der Ausgangspunkt zu der Wanderung befindet sich nur wenige hundert Meter nach der Ausgrabungsstätte: direkt an der Brücke und der verfallenen Wassermühle. Somit kann man einen Besuch im Asklepion mit anschließendem Spaziergang problemlos verbinden. (Öffnungszeiten des Asklepions täglich außer montags von 08.00 – 19.00 Uhr) Der Fluss Zeioula fließt hier durch die unberührte Natur und ist der Ausschlag für eine recht ungewöhnliche Landschaft auf Kos.   Der Weg zu den Wasserfällen Um zum Flussbett zu kommen, musst du erst durch das Gatter und dann dem Mini Pfad folgen. (Bitte das Gatter wieder schließen, nicht dass der Schäfer seine Herde suchen muss.) Auf der anderen Seite des Flusses dann bis zur Mauer zur alten Wassermühle laufen. Dann kannst du einfach am Flussbett entlanglaufen, wir haben mehrmals die Seiten gewechselt, – sind praktisch von einer Seite …

Ag. Dimitrios Halhoutes

Mini Bergwanderung auf der Insel Kos

Die Mini Bergwanderung – ein schöner Spaziergang von knappen 5 km durch wild romantische Natur. Der Weg wurde uns erst vor einigen Wochen von lieben Freunden gezeigt, und heute sind wir ihn nochmals mit GPS Tracker für euch abgelaufen. Da der Weg wirklich mitten durch die Pampa verläuft, habe ich die Strecke etwas bebildert, damit ihr euch nicht verirrt  😉  Ausgangspunkt ist Asomatos. Asomatos könnt ihr nur mit dem Mietwagen erreichen. Falls ihr ein Auto über Deutschland buchen möchtet, kann ich euch das Portal Check24 empfehlen. Dort findet ihr die günstigsten Angebote. (Bitte überprüft vor der Buchung die Versicherungsbedingungen) Unterhalb der Kirche ist eine große freie Fläche, ideal zum Parken. Die Wanderung Die Straße ca. 5 Min abwärts bis zum Storch Schornstein gehen und dann in den kleinen Waldweg abbiegen.   Es gibt auf der Strecke kaum Häuser, nur offene Felder, und im Frühling viele Kräuter und Wiesenblumen am Wegesrand. Nach ca. 15-minütiger Gehzeit von eurer Wanderung seht ihr auf der linken Seite ein Tor, mit einem liebevoll gestalteten Schild zu einer kleinen Kirche. (Tor …

Kos Aussicht

Die Insel – Kos im Überblick

Die Insel Kos ist ausschließlich eine Sommerdestination, ist also nur mit Direktflügen von Ende April bis Ende Oktober zu erreichen, im Winter nur mit Linienflügen mit Zwischenstopp in Athen, oder natürlich mit dem Schiff. Im Mai herrschen im Normalfall schon recht angenehme Temperaturen von 20 – 25 Grad, hin und wieder kann es nochmal regnen und abends nach Sonnenuntergang ist es dann doch etwas kühl. Die Wassertemperatur liegt zwischen 18 und 20 Grad. Die Pools der meisten Hotels sind nicht beheizt und oft ist das Meer wärmer als der Hotelpool. Welche Aktivitäten gibt es? Meist ist es windig auf der Insel, was bei kühlen Temperaturen etwas unangenehm ist, jedoch im Hochsommer eine Wohltat. In den Sommermonaten ist es keine Seltenheit, dass das Thermometer auf 40° steigt. Aufgrund der ständigen Windbrise ist die Insel besonders bei Surfern und Kitern beliebt. Das sind aber nicht die einzigen sportlichen Aktivitäten, die man machen kann: Der Norden der Insel bietet sich für jedermann zum Fahrradfahren an, dort ist es flach und es gibt viele Radwege. Für die Cracks unter …