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Akropolis Athen

Wochenende in Athen

Natürlich möchte ich es nicht versäumen, dir von unserem Wochenende in Athen zu berichten. Ich war schon einige Jahre nicht mehr in Athen. So war es noch eine gute  Gelegenheit vor der Saison eine kleine Auszeit zu genießen. Das Töchterchen steht ja in diesem Jahr vor ihrem Abitur. Der Stress wird auch für sie in den nächsten Monaten nicht weniger  und wir werden uns bis zur Abitur Feier dann gar nicht mehr sehen. 🙁 Der Flug nach Athen Von Kos sind wir mit Sky Express nach Athen geflogen. Melina kam von Frankfurt mit Ryan Air. Von und nach Kos gibt es Winter außer Sky Express nur noch Aegean Airlines. Somit hält sich der Andrang am Flughafen in Grenzen und ist mit dem sommerlichen Chaos nicht zu vergleichen. Wir flogen mit einer kleinen Propeller Maschine, die nur zur Hälfte belegt war, also so ca. 20 Passagiere. Aufgrund eines Sturms war der Flug  (und vor allem der Anflug in Athen) recht unruhig und ich war doch etwas blass um das Näschen als wir nach 45 Minuten den Athener Flughafen …

Die griechisch-orthodoxe Taufe

Bei Paulina im Goldbird Workshop hatte ich ja schon das Taufgeschenk gekauft, hier nun ein kleiner Beitrag zur Festlichkeit, der Taufe: Man benötige im Vorfeld: 1 Kind 1 griechische Schwiegermutter, die auf einer griechischen Taufe besteht. Babys ohne Namen In Griechenland bekommen die Kinder nicht bei der Geburt ihren Namen, sondern erst nach der Taufe. Bis dahin werden die Kinder nicht mit dem Namen angesprochen, sondern nur mit Kosenamen wie Liebling, Baby oder ähnlichem. Deswegen wurden meine Kinder schon als sie ganz klein waren getauft.  😉 Sehr gewöhnungsbedürftig, da man sich doch in Deutschland bereits mit der Geburt für den Kindesnamen entscheidet. Hier kenne ich Kinder, die die ersten Lebensjahre ausschließlich mit Kosenamen gerufen wurden und ich immer etwas irritiert war, wenn mir die Eltern ihrer schon sprechenden und laufenden Kinder erzählten, sie wüssten noch nicht, wie sie ihr Kind nennen werden. Die traditionelle Namensgebung erfolgt entweder nach den Großeltern oder auch nach verstorbenen Familienmitgliedern. Deswegen gibt es in Griechenland auch so viele gleiche Namen. Falls man sich nicht der Tradition beugt, benötigt man zumindest einen …

Weihnachten und Silvester auf Kos

Für die Griechen ist Ostern definitiv das wichtigere Fest, für mich ist es allerdings Weihnachten. An sonstigen  Feier- und Festtagen im Jahr müssen wir meistens arbeiten und so genießen wir Weihnachten im Kreise der Familie umso mehr. Weihnachten auf Kos Wir feiern Weihnachten immer aus einem Mischmasch von deutschem und griechischem Kulturgut. Als die Kinder noch nicht schulpflichtig waren, haben wir Weihnachten immer in Deutschland bei meinen Eltern verbracht. Sie sind somit auch mit den deutschen Traditionen groß geworden und das haben wir dann auf Kos weitergeführt. Früher haben wir in der Vorweihnachtszeit  auch immer ganz fleißig Plätzchen und Kekse gebacken, die griechische Familie “Melomakarona” (Gebäck mit Honigsirup) und diese selbstgebackenen Köstlichkeiten haben wir dann in der Familie und Freunden ausgetauscht. Und natürlich haben wir in der Adventszeit viel gebastelt. Nachdem ich aber nun die letzten Jahre die Wochen vor Weihnachten immer in Deutschland verbringe, die Kids das alles nicht mehr soooo spannend finden, haben wir schon lange nicht mehr gebacken. Nur basteln findet zumindest meine jüngere Tochter noch akzeptabel. In den meisten Familien hier …

Die Griechen

*aktualisiert Februar 2020 Da lebt man schon so lange hier, denkt, dass man die Mentalität der Griechen bzw. der Koer (Einwohner von Kos) genau kennt, aber wenn man das Ganze schriftlich verpacken soll, fehlen einem die Worte. Generell denke ich,  es gibt mit Sicherheit einen Mentalitätsunterschied zwischen Festland und den Inseln, sowie sich auch die Inseln als solches unterscheiden. Aber manches haben sie mit Sicherheit gemeinsam: Das gemeinsame Essen Weltweit bekannt sind sie für ihre Gastfreundschaft und Kinderliebe und dieses Klischee kann ich mehr als bestätigen: Griechen ist ausgiebiges, gemeinsames Essen genauso wichtig wie die Familie. Beides zusammen ergibt eine Kombination von Komik und Tragik: Man geht immer hungrig zu Familienfeiern, richtig hungrig. Die beste Vorbereitung ist eine Nulldiät über mehrere Tage. Angebotenes Essen oder Trinken abzulehnen geht nicht-, es wird schlichtweg nicht akzeptiert. Die Gastgeber sind tödlich beleidigt oder durch den mangelnden Hunger wird einem eine schlimme Krankheit unterstellt. Der gesunde Appetit wird einem hier sprichwörtlich schon in die Wiege gelegt: Kind oder Knödel? Wenn griechische Babys nicht schlafen, müssen sie essen. Immer. Meine …