Monate: Juli 2017

einsamer Strand in Kefalos

Strände auf Kos

Es erstaunt mich selbst immer wieder, wie viele und unterschiedliche Strände es auf der Insel gibt: In meinem Beitrag “Welcher Urlaubsort ist der Richtige für mich”, habe ich ja schon die Strände der Region jeweils beschrieben. Hier noch nochmal separat alle angesagten Strände der Insel 🙂 Ammos Beach in Psalidi. Sehr stylisch und momentan der “In- Strand”. Am Abend oft Veranstaltungen. Mylos in Lambi – auch sehr beliebt bei den Einheimischen. Coole Location, bekannt für ihre Fullmoon Partys. Kanargio Strand: Zwischen Kos Stadt und Tigaki, ruhig und gemütlich mit Taverne. Von Tigaki,  über Marmari bis nach Mastihari ein durchgehender Sandstrand, flach abfallend und ideal für kleine Kinder. Protokaravos: Hinter Mastihari (in der Nähe von Kouros Palace Hotel). Auch da, wenig los mit uriger Taverne. Lakos Beach etwas schwer zu finden, daher auch sehr idyllisch und einsam. Hinter der Apartanlage Small Village und dem Hippocrates Garden in Mastihari. Magic Beach in Kefalos. Glasklares Wasser, schöner Sandstrand, Taverne mit ungewöhnlichem Haustier: ein Pfau 🙂 Camel Beach  wunderschöne Bucht,  abenteuerliche steile Abfahrt, oberhalb sehr gute Taverne namens Jenny. Kohilari …

6 Tage nach dem Beben

Hier nochmals wie versprochen ein kleines Update: 6 Tage sind seit dem Seebeben vergangen und alles geht inzwischen seinen normalen Gang. Es gibt immer noch messbare Nachbeben, jedoch haben die meisten meiner Freunde noch ich oder Familie davon was mitbekommen. Laut der lokalen Nachrichten sind ca. 30 Häuser schwer vom Erdbeben beschädigt und unbewohnbar, jedoch ist keiner obdachlos, sondern alle bei Freunden oder Familie untergekommen. Zwei Hotels wurden geschlossen (Continental Palace und Saint Constantine). Die Renovierungs- und Aufbauarbeiten haben begonnen und somit  ist inzwischen einiges abgesperrt. Touristen bummeln durch die Stadt und leider auch hier wieder festzustellen, dass die meisten das Objektiv auf die minimale Zerstörung gerichtet haben, anstatt sich an dem Erhaltenen zu erfreuen. Einige Ausgrabungen sind ja schon mehr als 2000 Jahre alt und haben das Beben ohne Schäden überstanden. Unser Minizug und größtes Verkehrshindernis für uns Einheimische fährt wieder 🙂 Die Ausflugsboote zu den umliegenden Buchten und Inseln laufen wieder aus (trotz verschobener Bodenplatten). Auch die Ausflüge in die Türkei finden statt, wenn auch von der anderen Seite des Hafens. Lediglich die …

Kos – 36 Stunden nach dem Beben

Eigentlich wollte ich ja keinen aktuellen Artikel über das Erdbeben schreiben, sondern später einen Beitrag über den Aufbau und die Rekonstruktion einiger Gebäude und Monumente. Aber nachdem die Medien wieder Mist erzählen, viele Gäste auch den Fokus nur auf das Schlechte und Zerstörte legen, doch nun hier ein paar klärende Worte: Es ist richtig, die Erde hat gewackelt, und zwar richtig. Ich wohne oberhalb von Kos Stadt, nur wenige Meter Luftlinie vom Asklepion entfernt. Auch ich bin sehr erschrocken und voller Panik zu meiner Tochter ins Zimmer gerannt und nachdem wir nach einem kurzen “Hauscheck”  keine großen Schäden feststellen konnten , haben wir uns natürlich sofort bei Freunden nach deren Wohlbefinden erkundigt. Die restliche Nacht war kurz, da des immer noch Nachbeben gab und man ja auch nicht weiß, ob es nochmals zu einem gewaltigen “Ruckeln” kommt. Schon nachts wurde bekannt, dass das Dach einer Bar einstürzte, zwei Menschen dadurch starben, einige Gebäude beschädigt wurden und das Minarett einstürzte. Auch war das Meer kurzweilig durch das Erdbeben aufgewühlt und viele Einwohner von Kos Stadt fuhren …

Naturpark in Zia

Bei einem Besuch in Zia lohnt es sich, besonders mit Kindern, den Natur Park in Zia zu besuchen. Die Anlage ist im Privatbesitz und wurde erst vor ein paar Jahren liebevoll mit viel Naturmaterial gestaltet. Wer meinen Blog schon etwas verfolgt hat, weiß, dass ich sehr tierlieb bin  und generell Zoos nicht befürworte, –  der Naturpark  in Zia beherbergt jedoch nur lokale Tiere: Hühner, Schildkröten, Igel, Hasen, Pfaue – eigentlich alles, was auf der Insel heimisch ist. Bäume und Kräuter sind beschildert und somit lernt man auch noch etwas über die griechische Flora und Fauna. In der Snackbar werden lokale Kräutertees angeboten, und die Aussicht ist genial, –  die Hängematten unter den Bäumen der ideale Ort zum Chillen. Der Esel jedoch hat meiner Ansicht nach, etwas zu wenig Platz und hatte dem Anschein nach eine Hautkrankheit. (ob die behandelt wurde/wird kann ich leider nicht beurteilen) Auch waren die Auskünfte der Familie recht spärlich, konkrete Fragen wurden nur kurz und knackig beantwortet, allerdings wurde mir verraten, dass die Tiere im Winter auf einem Bauernhof gebracht werden. …