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Schönes auf der Insel

The traditional house of Kefalos

Kefalos ist ja für uns, aus Kos Stadt, schon ne halbe Weltreise von entfernt. Somit sind meine Besuche dort auch eher selten 😉 Schon letztes Jahr gab es direkt an der Hauptstraße das traditional house of Kefalos. Es wurde eröffnet um Schulklassen das traditionelle Leben der Insel anschaulich zu erklären und zu zeigen. Dieses Jahr kam dann noch ein Kafenion dazu und für mich somit höchste Zeit, dass ganze zu besichtigen: Michalis & Anna Vom Besitzer des Hauses wurden wir sehr nett empfangen. Bei einer gekühlten Erdbeer Limo erzählte uns der Besitzer Michalis vom Ursprung des traditional House of Kefalos. Michalis ist ein Freund des traditionellen Gedankengutes. Er hat kein Problem mit der Technik, allerdings findet er, dass wir es mit der Technik übertreiben. Seiner Meinung findet der Fortschritt zu schnell statt. Wer stimmt ihm da nicht zu? Mit der Eröffnung des Kafenions kam nun noch ein weiterer wichtiger Teil des alten traditionellen Lebens der Koer dazu. Ein kleines Kaffee, was früher ausschließlich von Männern besucht wurde. Auch heute sieht man noch in einigen Kaffeehäusern, …

Mylotopi in Kefalos

Manchmal denke ich ja, bald gehen mir die Themen für den Blog aus, aber dann gibt es doch immer wieder neue Dinge zu entdecken: so auch nun Mylotopi in Kefalos. Ich lebe ja in Kos Stadt und für jeden Koer ist es eine halbe Weltreise von Kos Stadt nach Kefalos zu “reisen”. Das ist soweit, dass man sich fast ein Vesper einpacken muss oder zumindest ein Zwischenstopp einlegen sollte 😉

Festung in Antimahia von außen.

Die Johanniterburg von Antimahia

Die Johanniterburg von Antimahia findet ihr nach dem Flughafen Richtung Kos Stadt. Direkt nach dem Militärgelände auf der rechten Seite gibt es kleinen asphaltierten Weg/ Feldweg, der euch direkt zur Festung führt. Die imposante Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und diente zur damaligen Zeit als Schutz vor Piraten und Osmanen sowohl auch als Wohnstadt der Johanniter Ritter. Sie galt als Knotenpunkt für den florierenden Export von Wein und Seide. Das Wappen ist bis heute über dem Eingangstor sichtbar, und mit etwas Fantasie erkennt man auch die Furchen und Kerben der damaligen Schießanlagen. Nach der Machtübernahme der Türkei 1593 wurde sie von den Osmanen als Stützpunkt genutzt. Die wuchtigen Mauern hielten einigen Angriffen stand, allerdings wurden sie durch das schwere Erdbeben 1933 teils beschädigt. Auch der Innenbereich wurde damals bis auf zwei kleine Kirchen zerstört. Allerdings steht die Burg auch seit dem 19. Jahrhundert leer und hat somit für mich etwas mystisches. Es gab auch noch eine Snackbar- ob die allerdings diese Saison wieder eröffnet, wage ich zu bezweifeln. Die gesamte Inneneinrichtung ist komplett zerstört. 🙁 …

Hippocrates Garden

Der Hippocrates Garden gehörte früher leider eher zu den unbekannten Sehenswürdigkeiten der Insel. Die Anlage befindet sich irgendwo zwischen Mastihari und Kefalos, mitten in der Pampa. (ist aber ausgeschildert). Mit den Jahren wurde der Garten von Julie  immer bekannter, obwohl  er nicht einfach zu finden ist. Gott sei Dank kommen bei Julie auch keine organisierte Ausflüge vorbei, aber es “verirren” sich immer mehr Touristen in den Garten. Es ist eine kleine Reise in die Vergangenheit und wurde von Julie errichtet, um die Geschichte von Kos und Griechenland wieder aufleben zu lassen. Was ist der Garden Hippocrates? Die Anlage ist eine Nachbildung einer Siedlung aus der Zeit des Hippocrates,  und somit aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Hippocrates gilt als Vater der Medizin und verbreitete sein Wissen in Griechenland, sowohl auch in Kleinasien. Besonders bekannt hier auf Kos ist das Asklepion, eine alte Heilstätte. Jedoch ist das Asklepion etwas älter als der Hippocrates Garden 😉 Ich habe das Anwesen vor Jahren schon einmal besichtigt. Damals war ich sehr begeistert von der Ruhe und dem detailgetreuen Nachbau. Die überdachte Terrasse …

Naturpark in Zia

Zia, das höchstgelegene Bergdorf auf Kos, habe ich schon öfters in meinen Blogartikeln erwähnt. Allerdings ist der Ort oft überlaufen und man findet weder Romantik, noch Ursprünglichkeit. Um den Trubel etwas zu entkommen, lohnt sich ein Besuch in dem kleinen Natur Park in Zia. Die Anlage ist im Privatbesitz und wurde erst vor ein paar Jahren liebevoll mit viel Naturmaterial gestaltet. Wer meinen Blog schon etwas verfolgt hat, weiß, dass ich sehr tierlieb bin  und generell Zoos nicht befürworte, –  der Naturpark  in Zia beherbergt jedoch nur lokale Tiere: Hühner, Schildkröten, Igel, Hasen, Pfaue – eigentlich alles, was auf der Insel heimisch ist. Bäume und Kräuter sind im Natur Park beschildert und somit lernt man auch noch etwas über die griechische Flora und Fauna. In der Snackbar werden lokale Kräutertees angeboten, und die Aussicht ist genial. Es gibt fast keinen schöneren Platz auf der Insel: Perfekt, um unter den Bäumen in den bequemen Hängematten zu chillen 🙂 Töchterchen fand es klasse 😉 Der Esel jedoch hat meiner Ansicht nach, etwas zu wenig Platz. Ausserdem hat …

Die Windmühle von Antimahia

Ich habe ja einen ganz besonderen Bezug zu der Windmühle: In meiner ersten Saison als Reiseleiterin 1993 hatte ich eine Wohnung direkt neben der Windmühle. Unter mir ein Kindergarten, neben mir ein “Kafenion” (ein typisch griechisches Kaffeehaus). Zum Telefonieren musste ich in den einzigen Supermarkt des Ortes und stand dann telefonierend im Lager zwischen Kernseife und Waschmittel. Schon damals konnte ich täglich von meinem Balkon beobachten wie ein älterer Herr, ich glaube, er hieß Dimitris, die Segeltücher der Windmühle aufrollte. Die Geschichte der Windmühle geht zurück bis in das 19. Jahrhundert und sie ist mehr als 130 Jahre alt. Der erste eingetragene Besitzer und Betreiber der Mühle war der Priester des Dorfes, Ioannis Amallos. Er war auch derjenige, der die Windmühle nach dem großen Erdbeben 1933 wieder restaurierte und bis Ende der 70´er Jahre in Betrieb gehalten hat. Früher kamen die Menschen von allen Teilen der Insel mit ihren Eseln und brachten Getreide. Der Müller und sein Assistent wurden bezahlt, indem sie einen Teil des Mehls behalten durften. Viele Jahre war die Windmühle nicht mehr …

Das Asklepion

Ich war das 1. Mal 1993 im Asklepion und es hat mich damals schon sehr beeindruckt, obwohl ich nicht sonderlich geschichtlich interessiert bin. Aber zu sehen, dass die antiken Heilstätten schon damals den heutigen Krankenhäuser sehr ähnlich sind, hat mich schon sehr fasziniert. Und bis heute besuche ich die Kultstätte eigentlich jährlich im Winter oder Frühjahr und genieße die Ruhe und Aussicht. In solchen Momenten wird mir auch immer bewußt, was für ein Sandkorn in der Weltgeschichte ich selbst bin und wundere mich ob es die Welt in weiteren 2000 Jahren noch gibt? Entwickeln wir uns vorwärts oder zurück? Fragen über Fragen  Warum wurde das Asklepion gerade dort gebaut? Und warum auf Kos? Gab es hier heilende Quellen, besondere Kräuter oder Energiefelder? Fragen, die mir niemand mehr mit Sicherheit beantworten kann. Laut Wikpedia gibt es ca. 300 Asklepions, aber das auf Kos gehört zu den bekanntesten als auch zu den schönsten weltweit. Abgesehen von der Geschichte hat es eine tolle Lage mit einem Blick über Kos Stadt bis zur türkischen Küste. Was ist überhaupt ein …

Strand in tigaki

Top Ten

Die Liste ist NICHT nach Wichtigkeit chronologisch geordnet. Für mich gehört alles auf Platz 1! 😉 Besuch Asklepion Tam Tam Sonnenuntergang in Zia Strandspaziergang in Tigaki, Mastichari oder Marmari Besuch von Old Pyli Bummeln in Kos Stadt Fisch/Meeresfrüchte essen in Mastichari oder Kefalos direkt am Strand Ausflug nach Nissyros Baden in den Buchten von Kefalos (Magic und Camel Beach sind meine      Lieblingsstrände)  Haihoutes