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Kos ist doch überschwemmt von Flüchtlingen, oder doch nicht?

Flüchtlinge auf Kos

Kos, eine kleine und doch vielfältige griechische Insel inmitten der Ägäis, umgeben vom türkischen Festland und weiteren griechischen Inseln:
Und genau diese zentrale Lage machte Kos 2015 weltweit bekannt und hatte verheerende Ausmaße.
Durch die Nähe zur türkischen Küste war Kos die 1. Station der Flüchtlinge, die mit Schlauchbooten von Bodrum hier ankamen, um von hier aus in Richtung Nordeuropa weiterzuziehen. Die Insel war mit diesem Flüchtlingsstrom völlig überfordert und hatte keine Unterkunftsmöglichkeiten. Viele negativen Presseberichte (die entsprachen meistens nicht mal der Wahrheit), hatten zur Folge, dass die Buchungen sehr einbrachen, und sich auch im Jahr 2016 Jahr noch nicht erholten.
Tragisch für die Bevölkerung der Insel, da der Tourismus die Haupteinnahmequelle ist. Inzwischen hat sich die Situation sehr beruhigt, die Flüchtlinge sind in einem Hotspot in der Nähe von Pyli untergebracht und man kann nur hoffen, dass Kos 2017 wieder zu einem beliebten Ferienziel wird.

Update 2019:

Es gibt immer noch den Hotspot in Pyli, wo die Flüchtlinge untergebracht werden. Leider kann man von außen nicht erkennen, wie sie dort untergebracht werden. Auch erreichen hin und wieder die Flüchtlinge illegal mit Booten von der Türkei Kos. Hier warten sie dann auf ihr Asylverfahren.
Die Kriminalität hat sich auf der Insel durch die Flüchtlinge nicht erhöht. Außer in der Nähe des Hotspots sieht man kaum Einwanderer.

 

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