Die Insel/Orte

Die Halbinsel Kefalos

Aussicht Bay Kefalos

Über Kefalos als Urlaubsort habe ich hier  ja schon geschrieben.
Bekannt ist Kefalos durch seine schönen Sandbuchten.

Meine sind:
Volcania Beach
Volcania Beach, Kefalos

 

 

Magic Beach
Magic Beach, Kefalos

 

Kata Beach
Kata Beach, Kefalos

 

Es gibt aber noch einige Buchten mehr. Sie sind eigentlich auf jeder Straßenkarte eingezeichnet und von der Hauptstraße gut zu erreichen.

Was gibt es, außer den schönen Stränden in Kefalos, zu sehen?

Kefalos hat aber noch viel mehr zu bieten: unglaublich viel Natur und auch kulturelle Stätten.

Einiges ist offensichtlich, anders wiederum leicht versteckt.

Mit der besten Freundin und ausgestattet mit einem Jeep, sind wir zu den schönsten Ecken der Halbinsel fernab von der Hauptstraße vorgedrungen.

Am Beginn der Halbinsel gibt es entlang der Straße, außer den schönen Buchten, eigentlich wenig zu entdecken. Gegenüber vom Camel Beach geht die Straße zum Kohilari Bay, ein beliebter Kite Spot und einem kleinen Hafen, namens Limionas, mit einer Fischtaverne. Wir haben uns den Umweg geschenkt und fuhren direkt weiter.

Etwas weiter findest du  Ag. Stefanos, die Überreste einer Basilika.
Ag. Stefanos, Kefalos

Direkt vorgelagert die winzige Felseninsel Kastri, auf der sich nur eine kleine Kapelle befindet.
Das idyllische Plätzchen ist übrigens sehr beliebt für Trauungen. Man kann aber auch ganz lapidar rüber schwimmen 😉
Kastri, Ag.Kefalos

Daneben lag jahrelang der leerstehende Club Med.  Er wurde entkernt und ist seit dieser Saison als Ikos Aria Hotel neu eröffnet. Leider um einiges größer als das verwaiste Resort, somit ist auch der schöne Strandabschnitt nun ein Teil des Hotels und nicht mehr für die Allgemeinheit zum Baden zugänglich.
Strand Ikos, Kefalos

 

Die Strecke in den ursprünglichen Ort Kefalos schlängelt sich durch einige Kurven. Dort oben erwartet dich eine unglaubliche Aussicht. In dem unscheinbaren Ort lohnt sich ein kleiner Bummel und ein Stop in der Mylotopi, der neu “aufgerüschten” Windmühle.

mühle mylotopi seitenansicht

Nach dem Ortsausgang Richtung Ag. Theologos gibt es einige hundert Meter vor dem Brunnen eine Abzweigung zur Panagia Kastriani. Etwas unterhalb noch eine Ruine einer Kapelle.

Ruine von Kirche, Kefalos

 

Dank des Reiseführers von Klaus Bötig habe ich erstmals das kleine hellenistische Theater besucht. Übrig geblieben sind allerdings nur zwei Sitzreihen.
hellenistisches Theater, Kefalos

Die tolle Aussicht ist wahrscheinlich sogar noch älter als das Theater 😉
Aussicht Kefalos

Zu finden kurz vor der Kreuzung Richtung Ag. Theologos, auf der linken Seite hinter einem unscheinbaren altem Tor.

Hunger? Dann los zum Fisch essen in Ag. Theologos

Für mich ist ja Kefalos von Kos Stadt aus gesehen eine halbe Weltreise. Aber wenn ich dort bin, gehört das Essen in Ag. Theologos zum Pflichtprogramm. So auch dieses Mal.
Der Blick aufs Meer bei leckerem Essen – es gibt fast nichts Schöneres. Die Muscheln in Weißwein Soße, für meinen Geschmack Insel-weit die Besten.
Ag.Theologos, Kefalos

Von dort aus geht ein kleiner Weg weiter zu der gleichnamigen Kapelle und dem Tripiti Strand. Dieser ist zwar schön gelegen, fällt aber bei mir durch die schlechte Haltung des kleinen Tierparks komplett durchs Raster.
Tripiti, Kefalos
Da ist mir der Strand Cavo Paradiso lieber, allerdings ist die Anfahrt etwas beschwerlich.
(Mit normalen Mietwagen kaum machbar. Schäden sind auf unbefestigten Straßen mit einem normalen Auto nicht versichert)
Cavo Paradiso

Suchst du Einsamkeit mit einer schönen Aussicht? Dann ist Ag. Mamas der richtige Ort für dich. Der Platz fühlt sich an wie das Ende der Welt, ist es aber nicht. Aber fast das Ende der Insel.
Die kleine Kirche ist eigentlich immer geöffnet und mein Besuch ist immer erst dann komplett, wenn ich ein Kerzchen mit guten Wünschen für mich und meine Lieben dort angezündet habe.
Ag. Mamas, Kefalos

Kennst du Aspri Petra?

So nennt sich eine Höhle, 257 Meter über dem Meeresspiegel.
Aspri Petra, Kefalos
Laut Geologen ist die Höhle mehr als 100 Millionen Jahre alt und bestätigt, dass die Insel schon im frühen Bronzezeitalter (2900-2100 v. Chr.) bewohnt war. Ein kleiner Fußweg (bitte festes Schuhwerk) führt zu der Höhle und schönen Aussichtspunkt.
Aussicht

Zurück ging es auch wieder über unbefestigte Straßen zur Hauptstraße nach Kefalos.
Die beschriebenen Höhepunkte sind auch alle ohne Jeep erreichbar, aber mit macht es natürlich mehr Spaß. Einige Streckenabschnitte sind aber nichts für Weicheier. Auch wenn manche Männer nun beim Lesen bedeutungsschwanger die Augen rollen, von wegen Frau am Steuer 😉
Nein, wir können beide sehr gut Autofahren 🙂
Geärgert haben wir uns, als wir irgendwann feststellten, dass die Allrad Knöpfe nur zur Zierde da waren, sich damit aber kein Allradantrieb einstellen ließ. Deswegen bitte immer bei Übergabe des Fahrzeugs überprüfen, ob die Allrad Funktion auch wirklich gewährleistet ist. Viel Spaß beim Entdecken der Halbinsel!