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Inselmitte, die Bergdörfer von Kos

Last Updated on Dezember 15, 2020 by Anja

Die Inselmitte heißt auch gleichzeitig:
Kleine idyllische Bergdörfer die noch mit Ursprünglichkeit überzeugen (außer Zia). Sie sind sehr klein und übersichtlich, also erwartet nicht zu viel: schmale Gässchen und typisch griechische Architektur mit kleinen traditionellen Steinhäuschen, viel Natur und ′ne tolle Aussicht, teilweise haben sie aber nicht mal einen Supermarkt.

Inmitten der Insel auf der Hochebene liegt Pyli:

Kennt man den Dorfplatz, kennt man Pyli 😉
Besonders bekannt ist Pyli durch seinen Brunnen:
Seit Jahrhunderten sprudelt dort frisches Quellwasser.
Ich finde es schmeckt besser als manch anderes Wasser, wenn man das von Wasser überhaupt behaupten kann, 😉 leider gelingt es mir viel zu selten, mich dort, wie viele andere Inselbewohner mit dem frischen Wasser zu versorgen.

bergdörfer tour, das dorf pyli

Asomatos:

Die Kirche ist mein persönlicher Favorit auf der Insel und beide meiner Mädels wurden dort getauft. Daneben eine leckere und ursprüngliche Taverne, namens Kazino. (leider sehr unregelmäßig geöffnet) – nicht nur wegen des Essens eines meiner Lieblingsrestaurants – ich bin zudem ein bekennender Fan der Eselin Elisabeth, die dem Besitzer gehört.

Kirche in Assomatas, Bergdörfer von Kos

Lagoudi


Ein Minidorf mit ca. 100 Einwohnern. Unterhalb der Kirche findet man das kleine Cafe der Belgierin Christina mit einem liebevoll angelegten Garten und traumhafter Aussicht. Christina ist immer gerne zu einem Pläuschchen aufgelegt und ihre erfrischende und lebhafte Art macht jeden Besuch zu einem Erlebnis. Lecker essen kann man in Lagoudi bei Grannys home

Palio Pyli oder auch Alt Pyli


besteht nur noch aus einer alten Festung und bietet viele Möglichkeiten zu wandern oder spazieren zu gehen. Besonders schön im Frühling: die Ebenen sind saftig grün und übersät mit wilden Wiesenblumen. Ein absolutes Muss das kleine und urige Café/Restaurant Georgios mit traumhafter Aussicht. (nicht mit Kinderwagen zu erreichen)

Top Ten Palio Pyli

 

Chaichoutes:


Einstmals ein verfallenes Dörfchen nur wenige Kilometer von Zia entfernt. Die kleinen Steinhäuschen wurden liebevoll restauriert und das kleine Café inmitten vom Nirgendwo ist an Idylle nicht zu übertreffen.

Zia

ist wohl das bekannteste Dorf und dementsprechend auch touristisch ausgerichtet. Jedoch traumhaft schön zum Sonnenuntergang. Ich kann euch empfehlen schon lange vor dem Sonnenuntergang nach Zia zu fahren, sich einen Tisch in einer der Tavernen mit Aussicht zu reservieren, und dann etwas bummeln zu gehen. Hier herrscht meist sehr viel Trubel im Vergleich zu den anderen idyllischen Bergdörfer.

Zia bietet einiges an Souvenirs.
Geschmackvolles Kunsthandwerk als auch richtigen Kitsch. Des Weiteren ist Zia auch Ausgangspunkt für die Besteigung des Dikeos Berges.
Der Dikeos ist mit 846 m der höchste Berg der Insel und ab Zia nur noch zu Fuß zu erklimmen. Dauer ca. 2,5 Std. für Anstieg bzw. Abstieg.
Bitte nur mit festem Schuhwerk besteigen und Proviant mitnehmen. Es gibt dort oben keinen Kiosk oder ähnliches. Lohnt sich natürlich nur bei klarem, windstillem Wetter. Nicht unbedingt in der prallen Mittagssonne in Angriff nehmen. Auch bei strahlendem Sonnenschein ist es oben immer recht windig und kühl. Buchen könnt ihr die Tour auch zum Sonnenuntergang

die Inselmitte der insel Kos

 

 

 

 

 

 

 

In Antimachia 

gibt es im Zentrum eine Windmühle und außerhalb des Ortes eine alte Burg, mit schöner Aussicht auf Kardamena.
Die Festung ist auch Ausgangspunkt für einen schönen Spaziergang nach Kardamena (ca.1/2 Stunde)

Für die Eroberung der Bergdörfer ist ein Mietwagen nötig.
Möchtet ihr schon in Deutschland ein Auto mieten, empfehle ich euch das Portal Check24.
Hier findet ihr besonders günstige Angebote.
Bei der Buchung über den Werbelink erhalte ich einen kleinen Betrag. Für euch entstehen keine Mehrkosten. Ich danke euch im Voraus für die Unterstützung.

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