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Imkerei Melissa

Richtung Kefalos gibt es seit 2009 die Imkerei Melissa, geführt von Dionisia und ihrer Familie. Der Name Melissa ist übrigens griechisch und heißt passenderweise Biene und Meli ist der Honig 🙂
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Wie alles begann: 

Ihr Vater begann 1947 mit ganzen 2 Bienenstöcken – heute sind es 650, die auf Kos und den Nachbarinseln angesiedelt sind. Dionisia legt sehr viel Wert darauf, dass die Körbe so weit wie möglich in der unberührten Natur stehen. Die Pflanzen der Umgebung nicht mit Pestiziden oder ähnlichen Schadstoffen belastet sind.

Hier eine kleine Honigkunde:

Honig kennt man ja schon von Kindesbeinen, hat schon viele Bienenstöcke gesehen.
Wurde von der einen oder anderen sogar gestochen und man weiß, dass Bienen sehr wichtig sind. Aber wie entsteht eigentlich der Honig?

Die Bienen sind ortsgebunden und bleiben am gleichen Ort, solange sie dort genügend Nahrung finden und sind auch blütentreu. Sie wechseln die Blütenart erst, wenn sie die andere abgearbeitet haben.

Die Verarbeitung im Bienstock

Im Bienenstock übergibt die Biene den Nektar an die Stockbiene und bei der mehrfachen Übergabe von Bienchen zu Bienchen gibt sie körpereigene Stoffe ab, wie
z. B. Eiweiße und Enzyme. Diese machen den Nektar haltbar und vermeiden die Bildung von Bakterien.

Danach entziehen die Bienen dem Nektar das Wasser, indem sie den Nektar auspressen und wieder aufsaugen. Danach wird geföhnt 😉  Mit den Flügeln fächern die fleißigen Tierchen die Feuchtigkeit aus dem Bienenstock. Der Nektar wird in Wabenzellen gelagert und erst wenn die Biene die Wabe mit einem Wachsdeckelchen versieht und somit luftdicht verschlossen ist, weiß der Imker, dass der Honig fertig ist.  Eine Biene lebt nur ca. 4 Wochen lang und produziert in ihrem Leben gerade mal einen Löffel Honig.

Herstellung:

In der Imkerei erhitzt eine Maschine die Wabenplatte auf ca. 40 Grad und löst somit den Honig aus der Platte. Danach wird der Honig geschleudert und noch 2 Wochen in Stahltanks gelagert. Dort steigen während der Lagerung die letzten Wachsreste nach oben während der Honig sich unten absetzt.

Aber man weiß ja nicht, was für einen Honig nun die Bienchen gesammelt haben.
Dazu wird er ins Labor geschickt und auf seine  Bestandteile und somit auch Qualität überprüft.
Die Abfüllung des Honigs wird auch von der Familie erledigt, ganz nach dem Motto der Bienen:
“Nur das Miteinander führt zum Erfolg” wie mir Dionisia augenzwinkernd erklärt.
Die Bienchen hier produzieren Tymian-, Heiden- und Waldhonig.

Honig, ein Heilmittel

Honig ist sehr gesund und man sagt ihm viele heilende Kräfte nach. Er steckt voller Vitamine und Mineralien und schützt vor Bakterien. Er lindert das Risiko eines Herzinfarkts, hilft bei Verdauungsstörungen und Hauterkrankungen.

Zudem ist er ein perfektes Detox Mittel:
Ein Glas Wasser mit Zitrone und Honig entgiftet die Leber und baut zusätzlich Schadstoffe und Fett ab.
Die verschiedenen Honigsorten sollen wiederum ihre ganz eigenen Heilkräfte haben:
Heidehonig soll gut für Arthrose, Rheuma und Blasenerkrankungen sein.
Tymianhonig hilft bei Husten und Darmbeschwerden. Angeblich haben schon die alten Griechen Tymianhonig als Hustenstiller eingesetzt.
Waldhonig hilft besonders gut bei Erkältungen.

Bei mir gibt es eher selten das klassische Honigbrötchen, eher die griechische Variente:
Yoghurt mit Honig und im Winter Tee mit Honig.

Außerdem Honig gibt es bei Melissa im Sortiment:
Bienensalbe, Bienenwachskerzen, Seife, Salbe und Raki mit Honig versetzt. Ein sehr leckeres Schnäpschen, schmeckt ein bißchen wie Weihnachten. Hilft bei Erkältungen, und kann auch warm getrunken werden.
Ich bin ja ein großer Fan von Bienensalbe, gibt es in Deutschland im Reformhaus oder eben direkt beim Imker.
Hat als Kind schon bei bösen Stechwarzen geholfen, in der Pubertät gegen Pickel, gegen Herpes, raue Haut und sonstigen Entzündungen auf der Haut. Wirklich ein kleines Wundermittel.

Zur Imkerei gehört zudem noch ein kleines Café und der Esel Melis

Fazit: Definitiv ein Besuch wert, und der ein oder andere Kos Liebhaber wurde bei Melissa auch schon zum Honig Fan 😉
Lieben Dank Dionisia für die nette, unterhaltsame und informative Führung.
Öffnungszeiten:
April und Oktober:  9.00 Uhr – 18.00 Uhr,
Mai – September:     9.00 Uhr – 20.00 Uhr

 

 

1 Kommentare

  1. Susanna Hill sagt

    Die Bienensalbe hilft einfach gegen Alles. Und der Honig ist so köstlich. Es macht einfach Freude, da mal reinzuschauen.

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